Immer wieder sonntags, wenn ich mich recht erinnere von 13 bis 16 Uhr, hieß es im Radio, auf der eher ungewöhnlichen Mittelwelle, „Americaaan Top Fourtyyyyy“. Drei Stunden aktuelle Musik aus den US-Amerikanischen Charts, moderiert vom bereits verstorbenen Casey Kasem. Die Radiosendung lief bei AFN, dem American Forces Network der US-Amerikanischen Streitkräfte. Das war allerdings auch die einzige Sendung auf diesem Radiosender, die ich als Kind gehört habe – und hier im Blog bereits vor einigen Jahren thematisiert habe.
„Nach dem Zweiten Weltkrieg befreite der Radiosender der US-amerikanischen Truppen AFN die Deutschen von der Marschmusik der NS-Zeit und brachte ihnen den Jazz, die Big Bands, Elvis und viele andere bis dahin verbotene Musik. Sowohl die Macher wie auch die Zuhörer von AFN-Europa mit Sitz in Frankfurt sprechen im Film über ihr Leben mit dem Sender und welchen Einfluss dieser auf sie genommen hat.“ (www.dff.film/kino)
Am kommenden Samstag, 24. Januar 2026, um 20:30 Uhr, zeigt das Kino des DFF im Rahmen seiner Filmreihe „Filmerbe – digital“ Hannes Karnicks und Wolfgang Richters Dokumentarfilm „Radio Star – Die AFN Story“.



