Alle Artikel mit dem Schlagwort: Leerstand

Kein Wintermärchen in Bornheim

[…] Wie bereits neulich berichtet, sollen sich viele Bornheimer daran gestört haben, was die Macher des Projekts, gemeinsam mit dem Inhaber der Immobilie, dazu nutzen, diese Konstruktionen zu entfernen und den Eingangsbereich zuzubauen. Das wurde nun kurzfristig umgesetzt und sieht wie folgt aus: […]

Leerstand Berger Straße (zwischen Höhenstraße und Bornheim Mitte)

Im mittleren Abschnitt der Berger Straße hat im November 2013 der langjährige Ankermieter vom anderen Planeten seinen Betrieb eingestellt. Dieser Bereich, zwischen Höhenstraße und Bornheim Mitte, gilt seit eh und je als der am wenigsten attraktive Part der über 3km langen Berger Straße. Vermutlich liegt das daran, dass (besonders) abends und am Wochenende eher die obere und untere Berger Straße, mit ihren Cafés, Bars, etc. aufgesucht wird. Nur, irgendwo braucht’s halt auch ein paar „normale“ Geschäfte und Dienstleister, leben nicht gerade wenige Menschen in dieser Gegend, Stichwort Nahversorgung. Eine Entwicklung, hin zu einem weiteren Sauf- und Fress-Epizentrum, wie an anderer Stelle in Frankfurt, wäre hier aber, zumindest meiner Meinung nach, auch zu viel des „Guten“.

Freiraum und Leerstand in Frankfurt

  Lange Zeit gab es nur für Hamburg die Möglichkeit leere Gebäude zu melden und die strukturellen Misssände in der Stadtentwicklung zu visualisieren und online für ein jedermann zugänglich und sichtbar zu machen. Seit Anfang Dezember besteht auch für Frankfurt die Möglichkeit, ungenutzte Gebäude zu melden. In dieser kurzen Zeit sind bereits 90 Einträge erfolgt. Die Plattform dazu ist der Leerstandsmelder. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das mir persönlich etwas länger bekannte Freiraum Frankfurt, die gerne diesen immensen Leerstand der Stadt Frankfurt in kreative Möglichkeitsräume verwandelt sähe, da es sowohl an Infrastruktur als auch an Entfaltungsraum für Kulturschaffende und Künstler der Stadt (und Region) mangelt und somit auch der Abwanderung des kreativen Potentials entgegengewirkt werden könnte. Als Bindeglied zwischen dem Raumgesuch von Künstlern und Kreativen und Eigentümer der Leerstand-Immobilien versteht sich RadarFrankfurt. Das Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt definiert das Förderziel des Projekts wie folgt: „Mit der Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative sollen Gebäude und Gebiete mit leerstehenden Erdgeschosszonen städtebaulich aufgewertet werden indem die Vermietung der Leerstän- de für kreativ- und kulturwirtschaftliche Nutzungen unterstützt wird. Damit soll sowohl …

Hausbesetzung in Frankfurt

„Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für Studierende„: Am 20.10.2011 appellierte der Präsident der Goethe-Uni, Prof. Werner Müller-Esterl, an die BürgerInnen Frankfurts zu prüfen, ob man nicht unbürokratisch und kurzfristig preiswerten zusätzlichen Wohnraum für die Studierenden zur Verfügung stellen können, da der Wohnungsmarkt in Frankfurt dieser Situation in vielerlei Hinsicht nicht gerecht wird. Und so beschlossen Studierende noch am selben Tag das Haus in der Schumannstraße 60 im Frankfurter Westend zu besetzen um mit dieser Aktion auf den Widerspruch zwischen Mangel an bezahlbaren Wohnraum und dem hohen Leerstand von Gebäuden in Frankfurt aufmerksam zu machen. Noch in der selben Nacht wurde mit einem gar nicht mal so klein wirkendem Aufgebot das Haus geräumt– und über das „wie“ wird vermutlich noch zu reden sein, zumal Vorwürfe bezüglich übertriebener Härte im Raum stehen, – keine Seltenheit bei Polizeieinsätzen in Frankfurt, Stichwort Kurth oder Schwundeck. Das Video von Janina Vogel auf Vimeo gibt es >> hier << zu sehen, einen Audioboo zur gestrigen Demo gegen die Räumung des besetzten Hauses gibt es an >> dieser << Stelle. Jeder der in Frankfurt mal ernsthaft auf Wohnungssuche war, wird sich sicher wundern, …