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Gut und gerne zehn Jahre dürfte es her sein, dass ein Club auf der anderen Mainseite mit einem „You bring it, we fill it“-Konzept mehr als einfach nur um Besucher/innen buhlte. Statt 08/15-Flyer wurden CD-Sleeves unter das Volk gebracht und wenn man im laufenden Monat dann dort zum Feiern aufgeschlagen ist, erhielt man die dazugehörige Mix-CD. Gestern gab es in der Galerie Kaiser P in Kaiserpassage eine Veranstaltung, die mich ein wenig daran erinnerte. 

Dieses mal hat man aber weniger als Einzelner davon profitiert, sondern das Kollektiv, denn es ging um den Preis des Bieres, der an diesem Abend in Abhängigkeit zu den mitgebrachten Plastiktüten für ein Projekt von Studenten der S.A.C. zum bald stattfindendem NODE13-Festival im Frankfurter Kunstverein stand. Anhand eines Algorhitmus wurde der Preis ermittelt und war im Verlauf des Events entsprechend dynamisch. Kostete beispielsweise anfangs eine 0,33l-Flasche noch stolze 3,30€, erhielt man später für schlappe 1,40€ sogar eine 0,5l -Flasche.

Fazit zum Abend: Angenehme Atmosphäre, nette und gut gelaunte Menschen, eine lässige Location und natürlich eine coole Aktion.

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Auch schräg: Wenn Leute liebgewonnene Tätigkeiten, z. B. Fußball(-Fansein) oder Graffiti, als „wie eine Religion“…

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