Am 2. Weihnachtsfeiertag ermittelte zum 4. und vorletzten Mal das Frankfurter Tatort-Duo Kunzendorf/Król. Die Spannung der Ermittlungen entsprach ungefähr der Abwechslung der Drehorte für den gestern gezeigten Fall. Spannung als Stilmittel eines Krimis wurde hier jedenfalls leider nicht in den Vordergrund gestellt, was im Anbetracht durchaus guter schauspielerischer Leistungen einiger Protagonist*innen der gestrigen Ausstrahlung eigentlich sehr bedauerlich war. Außerdem empfand ich es irgendwie als nervig, dass das ganze Geschehen sich primär an max. fünf verschiedenen Schauplätzen abspielte. Insofern blieb etwas Zeit, dem üblichen Spielchen bei Sendungen aus Frankfurt nachzugehen und die Lage links und rechts vom eigentlichen Geschehen zu inspizieren.

Szenen mit Graffiti im Frankfurt-Tatort

Szenen mit Graffiti im Frankfurt-Tatort (ARD-Screenshots)

Quelle: HR / ARD-Mediathek
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3 Kommentare

  • Herr Ärmel sagt:

    Ich fands gerade gut, dass dieser Tatort an wenigen locations spielte. So wurde dadurch die etwas magere Spannung erzeugt. Der Schluss mit dem Klopper im Wald war imho überflüssig.

    • stadtkindFFM sagt:

      Ich erwarte ja nicht, dass alle drei Minuten die Skyline wie bei „Ein Fall für zwei“ eingeblendet wird, aber der Aktionsradius war m.E. dieses Mal doch sehr eingeschränkt und zudem zumeist innen- bei Typ A in der Bude, bei Typ B in der Bude, in der Kirche + im Polizeipräsidium. Der Schuss am Ende war vielleicht eine Hommage an die Taxiszene in „Pulp Fiction“, aber dennoch überflüssig.

  • Ha, die Idee mit den Graffiti hatte ich auch – aber dadurch, dass im Wesentlichen nur die Koblenzer Straße diesbezüglich etwas bot, war das wirklich etwas langweilig…
    Zumindest hat sich der graue Postkasten neben der Telefonzelle verändert:
    http://www.flickr.com/photos/universaldilletant/8006938971/

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