Blog Panorama

Wohnraum für alle!

wohnraum-für-alle

In Frankfurt am Main ist für Samstag, den 11. Mai, um 16 Uhr eine Demonstration am Römer vorgesehen. Thema: Wohnraum für alle! Im Mittelpunkt stehen Verdrängung durch höhere Mieten und die Wegrationalisierung von sozialen Einrichtungen, wie auch die Räumng von selbstverwalteten Zentren, wie es zuletzt erst am Beispiel des Institut für vergleichende Irrelevanz festzumachen war.

Gewünscht ist eine Entwicklung der Stadt als Ganzes, eine Entwicklung die nicht zu Ausgrenzung beiträgt, vor allem nicht derer, die überhaupt erst für die Attraktivät und dem besonderen Flair der mittlerweile begehrten Viertel verantwortlich sind.

nordend-für-alle gentrifiziertes-nordend

Nun ist dieses Thema nicht erst seit gestern aktuell, was meine Wahrnehmung betrifft, jedoch selten zuvor derart negativ behaftet wie heutzutage, wo sich das schwarz-grüne Batallion über diese Stadt hermacht um sie für „Schöner Wohnen“-Abonnenten in eine schöne heile Trumanshow-Welt zu verwandeln. Und das, obwohl einst als Ziel ausgegeben wurde, „dass allen Bevölkerungsschichten in Frankfurt ausreichender und bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.“ (Koalitionsvertrag 2011- 2016, CDU + Die Grünen, Frankfurt am Main, Seite 20) 

Farbbeutelattacken wie kürzlich erst auf die Zentrale der Grünen in Frankfurt verwundern daher doch wohl nur noch völlig von der Realität entrückte Menschen, sind aber nach zahlreichen Botschaften zum Thema Gentrifizierung im öffentlichen Raum bereits in der Vergangenheit vielleicht ein probates Mittel für Aufmerksamkeit, auch um unmissverständlich aufzuzeigen, dass hier etwas im Argen liegt und man mit der hier seit Jahren praktizierenden Wohnraumpolitik nicht einverstanden ist.

farbbeutel

Offenbar gibt es genug Menschen, die weder gehört, noch ernst genommen werden. Das alles ist eine Entwicklung die keiner gut heißen kann, eine Entwicklung die aufzeigt, wie vorangeschritten die Entfremdung der in Verantwortung stehenden Politiker/innen dieser Stadt und seinen Bürger/innen mittlerweile ist.