Bis zum 19. März 2026 muss man warten, ehe im Städel Museum endlich die erste neue Schau des Jahres eröffnet wird. Insgesamt umfasst das Programm im Kalenderjahr sogar nur fünf Ausstellungen. Ein Überblick:

Monets Küste – Die Entdeckung von Étretat
19. März bis 5. Juli 2026

Das Städel Museum präsentiert eine große Ausstellung, die die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes und seinen Einfluss auf die Malerei der Moderne in den Fokus rückt. Das Interesse der Künstler galt vor allem der charakteristischen Klippenlandschaft. Gezeigt werden rund 170 Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus führenden französischen, deutschen und weiteren internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen, darunter 24 Arbeiten von Claude Monet sowie weiteren Arbeiten von Eugène Delacroix, Gustave Courbet und Henri Matisse. Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Musée des Beaux-Arts de Lyon.

📽️ Ab 19. März – Monets Küste. Die Entdeckung vom Étretat im Städel Museum

Elmgreen & Dragset – Stillleben mit Gemüse
20. Mai 2026 bis 17. Januar 2027

Im Frühjahr 2026 sind in der Sammlung Gegenwartskunst zwei immersive Installationen zu erleben, die mit Skulpturen sowie Interventionen des Künstlerduos Elmgreen & Dragset im gesamten Haus bis in die benachbarte Liebieghaus Skulpturensammlung ausstrahlen. Dabei sollen Kunstwerke des Städel Museums aus über 700 Jahren in Dialog treten und bislang verborgene Verbindungen sichtbar werden. Die beiden Skandinavier arbeiten seit über 30 Jahren an der Schnittstelle von Architektur, Installation und Performance. Dabei dekonstruieren sie scheinbar festgelegte räumliche Strukturen und transformieren öffentliche wie institutionelle Orte.

📽️ Künstler Elmgreen & Dragset: Die Welt wird zunehmend absurd

Bruegel. Printed
18. Juni bis 20. August 2026

Im Sommer 2026 zeigt die Ausstellung „Bruegel. Printed“ rund 45 Druckgrafiken, die nach Zeichnungen von Pieter Bruegel dem Älteren entstanden sind. 30 solcher Druckgrafiken aus dem Bestand der Graphischen Sammlung des Städel Museums bilden den Ausgangspunkt der Schau und werden ergänzt durch Leihgaben aus der Albertina in Wien und der Staatlichen Graphischen Sammlung München. Unter den gezeigten Arbeiten befinden sich sinnbildhafte Darstellungen wie Geduld (Patientia) (1557) oder Mäßigkeit (Temperantia) (um 1560).

Maria Magdalena – Sin. Pray. Love.
17. September 2026 bis 17. Januar 2027

Mit „Maria Magdalena – Sin. Pray. Love“ präsentieren das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung die erste umfassende Ausstellung im deutschsprachigen Raum zu dieser außergewöhnlichen Figur und zeichnen nach, wie sich ihr Bild im Laufe der Jahrhunderte wandelte. So zumindest das Städel Museum in seiner Presseinformation. Die Betonung liegt dabei wohl auf „umfassende“, denn 2019 widmete sich auch schon die Ausstellung „Vom Glauben und Mythos einer Heiligen“ im Museen Schloß Voigtsberg der Wandlung in der Darstellung der Heiligen innerhalb der vergangenen Jahrhunderte bis hin zur modernen Kunst und Popkultur. Angekündigt sind für die Schau in Frankfurt rund 100 Werke, darunter Gemälde, Skulpturen und Grafiken von Albrecht Dürer, Arnold Böcklin, Lotte Laserstein und Max Beckmann.

SurFace – Über Haut
2. Dezember 2026 bis 28. Februar 2027

Die Ausstellung „SurFace. Über Haut“ rückt das mit zwei Quadratmetern größte Organ des Menschen ins Zentrum. Ausgehend von ausgewählten Arbeiten der Graphischen Sammlung werden über 60 Werke verschiedener Medien und Epochen präsentiert. Mit Arbeiten etwa von Peter Paul Rubens, Raffael und Tizian zeigt sich die Haut als Spiegel von Schönheit und Verletzlichkeit, von Jugend und Alter sowie als Ort der Emotionen, Berührung und Begehrlichkeit.

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Frankfurter KunstSäule: Julia Roppel – Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl
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