Die Arthouse-Kinos Frankfurt haben ihre ursprünglich fünf oder sechs Themen umfassenden Filmreihen in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. So kann man sich inzwischen regelmäßig an Animes erfreuen – vorausgesetzt, der feste Vorführungstermin am Sonntagmittag stellt kein Problem dar. Ich hoffe jedenfalls, dass sich daran künftig noch etwas ändern wird. Gezeigt werden Klassiker des Genres, weitere Meilensteine, Geheimtipps sowie aktuelle Neuerscheinungen.
Als nächstes wird der Anime „Die letzten Glühwürmchen“ gezeigt. Dabei handelt es sich um ein Anime-Film von Studio Ghibli unter der Regie von Isao Takahata, welcher auf der 1967 veröffentlichten, teilweise autobiografischen Kurzgeschichte „Das Grab der Leuchtkäfer“ von Akiyuki Nosaka basiert, dessen Schwester im Zweiten Weltkrieg verhungerte. „Die letzten Glühwürmchen“ spielt in der Endphase des Zweiten Weltkriegs in Japan und erzählt die Geschichte des 14-jährigen Seita und seiner 4-jährigen Schwester Setsuko, die nach einem Bombenangriff alleine ums Überleben kämpfen müssen.
Die exklusive Wiederaufführung erfolgt in Kooperation mit dem japanischen Filmfestival Nippon Connection und einer Einführung von Florian Höhr (Programmleiter Nippon Connection). Gezeigt wird der Film (Originalversion mit deutschen Untertiteln) am Sonntag, 26. Juli 2026, 11: 30 Uhr, im Eldorado-Kino.



