frankfurt-ostend-synagoge-hochbunker

Auf einer Freifläche zwischen zwei Granitplatten befindet sich ein Gedenkstein, dessen Text an die Zerstörung der seinerzeit größten Synagoge in Frankfurt erinnert. Seit 2004 betreut die Initiative 9. November den von Kriegsgefangenen auf den Grundmauern der zerstörten Synagoge errichteten Hochbunker, in dem eine Dauerausstellung über das jüdische Leben im Ostend informiert.

In Kooperation und mit Unterstützung der Sebastian Cobler Stiftung für Bürgerrechte lädt die Initiative 9. November am kommenden Sonntag, 14. Juni 2015, 16 Uhr, zu „Hate“ – Filmvorführung und Diskussion ein. Gezeigt wird der Film „Sein Kampf“ von den Frankfurter Filmemachern Jakob Zapf und Tonio Kellner. Im Rahmen eines Zeitzeugenberichts vor einer Schulklasse entstehen spannungsgeladene Situationen, ausgelöst durch zwei Neonazis der Klasse. In der Auseinandersetzung mit den im Film zu sehenden Verhaltensweisen der Protagonisten werden u.a. auch aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen aufgeworfen.

Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion, an der neben Regisseur Jakob Zapf auch Schüler, Schulsprecher und Studenten aus dem Rhein-Main-Gebiet teilnehmen. Die Moderation übernimmt Ursula Ernst (Bildungsstätte Anne Frank). Der Eintritt ist frei, es darf aber gespendet werden.

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