In ihrem Ausweichquartier in Frankfurt-Bockenheim, dem 1890 errichteten Backsteingebäude der ehemaligen Dondorf Druckerei, präsentiert die Schirn Kunsthalle seit dem 10. Oktober 2025 und noch bis zum 11. Januar 2026 eine umfassende Retrospektive der Künstlerin Suzanne Duchamp (1889–1963). Diese war von Juni bis September in gleicher Form auch schon im Kunsthaus Zürich [Video] zu sehen, lediglich das Plakat zur historischen Ausstellung „Dada 1916–1923“ in NYC hing dort quer, während es in der Schirn hochkant angebracht ist.

Es handelt sich um die weltweit erste Ausstellung, die das vielseitige, 50 Jahre umfassende Schaffen der Künstlerin zeigt, die in den 1910er- und 1920er-Jahren wesentlich zur Entwicklung des Dadaismus beigetragen hat. Vor dieser Phase zeigen ihre Arbeiten kubistische Einflüsse, während sie sich später von Dada entfernte und der figurativen und dann abstrakten Malweise zuwandte.

Mit Gemälden, Arbeiten auf Papier sowie Archivalien und Vintage-Fotografien präsentiert die Schirn-Ausstellung ein breites Spektrum von Duchamps Werk, darunter seltene Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen, etwa dem MoMA in New York City, dem Art Institute of Chicago oder dem Centre Pompidou in Paris.

Apropos Ausweichquartier: Hier vier Fotos vom Gebäude jenseits der Ausstellungsfläche.

Frankfurter KunstSäule: Julia Roppel – Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl
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