Die neue Dauerausstellung des Museums für Kommunikation in Frankfurt thematisiert vier Phänomene, die den Umgang der Menschen mit den Medien bestimmen: Beschleunigung, Teilhabe, Vernetzung und Kontrolle. Parallel dazu werden immer wieder auch künstlerische Positionen präsentiert, in denen sich diese Aspekte wiederfinden. Seit dem 16. November 2018 geschieht dies durch die Ausstellung „A Bigger Brother“.

In der von Margret Baumann kuratierten Ausstellung bespielt der deutsche Pop-Art-Künstler Jim Avignon die davor vorgesehenen Räumlichkeiten im MfK zum Thema Kontrolle. Über 30 große und kleine Arbeiten hat der in Berlin lebende Pop-Art-Künstler Jim Avignon eigens für diese Kunstausstellung angefertigt, einige davon sogar noch direkt vor Ort. Unter den Arbeiten befinden sich auch interaktive Installationen, wie etwa „Knacke das Passwort-Orakel“, „Push the button“ oder „Body Scanner“.

Die Ausstellung wirkt ein bisschen so, als ziele sie primär auf ein junges Publikum ab. Da Kritik an Tech- und Web-Giganten aber selten in künstlerischen Positionen, und noch weniger in Ausstellungen, präsentiert wird, lohnt sich ein Besuch meines Erachtens für alle Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones und Internetdiensten.

A bigger Brother Ausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main

„A Bigger Brother“ läuft noch bis zum 26. Mai 2019. Der Eintritt für Erwachsene liegt bei 5€. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Freitag 9 – 18 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertage 11 – 19 Uhr. Am 24., 25., 31. Dezember 2018 und 1. Januar 2019 ist das Museum geschlossen.

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Frankfurter KunstSäule: Julia Roppel – Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl
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