Seit 2020 erscheint der DDCAST, der Podcast des Deutschen Design Clubs (DDCAST). Die Folgen mit der Gestalterin Annette Lenz (2020), Büchermacherin Karin Schmidt-Friderichs (2021) und Agenturbetreiber Stefan Weil (2023) wurden auch hier im Blog thematisiert. Kürzlich wurde erneut ein Talk mit einem für mich interessanten Gast veröffentlicht, nämlich Heiner Blum.
Erstmals aufmerksam wurde ich auf Heiner Blum im Oktober 2010, als er in der Naxos-Halle in Frankfurt an der Podiumsdiskussion Graffiti-Jugendkultur: Legal – illegal? teilnahm, und zuletzt im Mai 2025, als er zum Preisträger des Binding-Kulturpreises ernannt wurde. In der Begründung der Binding-Kulturpreis-Jury wurde hervorgehoben, dass es Heiner Blum immer wieder gelingt, „Allianzen zu bilden, die temporäre oder dauerhafte Räume entstehen lassen, in denen Kunst ebenso erlebbar ist wie menschliche Gemeinschaft, Austausch und Lernprozesse.“
Von 1997-2025 arbeitete er als Professor für Experimentelle Raumkonzepte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. In dieser Stadt gründete er 1999/2000 auch den Club „Robert Johnson“ mit Ata Macias und Sebastian Kahrs sowie die Gesprächsreihe „Robert Johnson Theorie“. Zwischen 2000 und 2003 entwickelte er unter der Leitung von William Forsythe den „Schmalclub“ im Bockenheimer Depot in Frankfurt, der Performance, Happenings und Clubkultur innovativ verband. Auch an der Realisierung des „Hollywood“-Schriftzugs Offenbach Hills war er auch beteiligt und beim Magazin Offenbach überleben – Über Leben in Offenbach (2018) trat er als einer von mehreren Herausgebern in Erscheinung. Projekte aus der jüngeren Vergangenheit, ebenfalls beide in Offenbach realisiert, waren Und International (2022) und „Diamant/ Museum Of Urban Culture“ (2022 – 2023).
DDCAST 240 – Heiner Blum | Soziale Plastik
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