Aktuell präsentiert die HfG Offenbach an zwei Zugangsbereichen der S-Bahn-Station Ledermusem das Kunstprojekt „Zwischenhalt Ledermuseum – Ausstellung im öffentlichen Raum“. Zu sehen sind Arbeiten aus dem Lehrgebiet »Fotografie«, und zwar von Verdiana Albanos, Laura Brichtas, Ruth Neubert und Johanna Schlegel.

Zwischenhalt Ledermuseum - Ausstellung im öfentlichen Raum

Zwischenhalt Ledermuseum - Ausstellung im öfentlichen Raum

Zwischenhalt Ledermuseum - Ausstellung im öfentlichen Raum

Zwischenhalt Ledermuseum - Ausstellung im öfentlichen Raum

Zwischenhalt Ledermuseum - Ausstellung im öfentlichen Raum

Zwischenhalt Ledermuseum - Ausstellung im öfentlichen Raum

Zwischenhalt Ledermuseum - Ausstellung im öfentlichen Raum

Grundsätzlich tut die Kunst gut daran, jede sich bietende Gelegenheit, jeden sich bietenden Platz zu nutzen, den sie kriegen kann. Wenn es nach mir ginge, vorzugsweise um Künstler*innen eine Plattform zu bieten, die bis dato keinen Zugriff auf bestehende Ausstellungs-Locations und der damit verbundenen Aufmerksamkeit haben. Ob das im Umkehrschluss auch bedeutet, immer alles zu realisieren, nur weil es möglich ist, darf anhand der Präsentation dieses Kunstprojektes aber auch gerne mal hinterfragt werden. Kunst im öffentlichen Raum wird oftmals nicht wegen ihrer selbst präsentiert, sondern hat einen Zweck zu erfüllen, in Frankfurt am Main und Offenbach, und vermutlich nicht nur in diesen beiden Städten, fungiert sie z. B. oft in Form von Bannern, Plakaten und Planen als Bauzaun-Dekoration, also um temporäre Unannehmlichkeiten etwas aufzupeppen und die betreffende Gegend nicht gänzlich dem (Um-)Bauprozess zu überlassen.

Das aktuelle Beispiel in Offenbach wirkte auf mich jedoch etwas trist. Mülleimer und Straßenlaternen direkt vor einigen Arbeiten, zum Teil verdeckt eine Plane den Bereich der nächsten, Hinweise zur Videoüberwachung befinden sich auch auf einigen Flächen mit den Fotografien und der umbaubedingt wenig verbliebene Raum entlang dieser Outdoor-Ausstellung lädt auch nicht wirklich zum Verweilen an, weil er den Leuten nunmal dazu dient, in die Station zu gehen bzw. um sie zu verlassen.

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