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Weder ist das Bahnhofsfviertel „der kleinste Stadtteil in Frankfurt“, das ist – wenn auch knapp – immer noch die Altstadt, noch befindet sich das Robert Johnson „am Stadtrand, an der Grenze zu Offenbach“, sondern liegt IN Offenbach, doch daran soll man sich nicht stören, wenn anlässlich der Deutschlandradio Kultur-Sendung „Echtzeit“ nach der üblichen „Frankfurt ist mehr als…¡-Einleitung über das Bahnhofsfviertel gesprochen wird. Gesprächstpartner in der Wo Frankfurt noch wild ist benannten Folge sind u. a. Nils Bremer (Journal Frankfurt), Nazim Alemdar (Yok Yok), Nina Hollein (Modedesignerin), Oskar Mahler (Hammermuseum) und James Ardinast (Maxie Eisen).

Zum Teil geht es in dieser Sendung ganz amüsant zu, besonders die Ausführungen dazu, dass der Stadtteil „nicht nur aus Hipstern“ besteht, sondern auch „Banker, Anwälte und Kreative“ hier jetzt unterwegs sind und in den vergangenen Jahren „ein paar Bars hinzugekommen“ sind, wo doch „vor 5, 6, 7 Jahren die Frankfurter(?!) noch einen Bogen um das Bahnhofsviertel gemacht haben“. „Offener“ sei es also geworden, nicht unbedingt „szeniger“. Nun ja, Shit Gentrifizierungsgewinner say. Im weiteren Verlauf der Sendung geht es auch um den Dachwandler und die Roofing-Szene in Frankfurt.

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2 Comments

  • sören sagt:

    Frankfurt zähmt sich gerade selbst und macht sich allenfalls zum Provinzkaff, wenn es Kiosken wie dem YokYok verbietet, länger als 22 h aufzumachen:
    http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Kiosk-in-der-Muenchener-muss-um-22-Uhr-schliessen-Das-Ende-vom-YokYok-wie-wir-es-kennen-25561.html

    Ich finde sowas wirklich skandalös.

    • stadtkindFFM sagt:

      Danke für den Hinweis, in der Tat ist es so, dass ich bereits vergangenen Dienstag kurz nach 23 Uhr vor dem Laden stand und den Aushang zu den Maßnahmen vor Ort gelesen habe.

      Fotos vom Aushang beim Yok Yok (letzte Woche Dienstag-Nacht):

      Yok Yok 22 Uhr

      Yok Yok 22 Uhr

      Yok Yok 22 Uhr

      Yok Yok 22 Uhr

      Hatte mich schon gewundert, daß das bisher noch nicht kommuniziert wurde, wo es doch anbeglich so viele Bahnhofsviertel-Fanboys- und Kenner geben soll. Da musste aber wohl erst der Termin zu „Echtzeit“ herhalten, daß da mal jemand vorbei schaut. Vor dem Plank standen an jenem Abend übrigens noch haufenweise Leute. Aber zum Thema: Der Ruheterror in dieser Stadt ist einfach nur zum Kotzen, unfassbar was für Leute sich hier mittlerweile breitmachen, und wie die Stadt reihenweise umknickt. Oder vielleicht einfach nur wohlwollend diese Entwicklung pusht.

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