Entlang der mit jeweils 168 Stufen und 13 Meter Förderhöhe längsten Rolltreppen des Frankfurter U-Bahn-Netzes, befinden sich zahlreiche Slogans an den Wänden. Handlungen wie z.B. „In die Schirn gehen“, „Runterlaufen“ oder „Römer fotografieren“ wird ein künstlerischer Aspekt abgesprochen, indem ihnen immer ein „ist keine Kunst“ angehängt ist: „In die Schirn gehen ist keine Kunst“. „Runterlaufen ist keine Kunst“. „Römer fotografieren ist keine Kunst“. Und so weiter. Thematisch wird also der Standort der Haltestelle Dom/Römer aufgegriffen: Altstadt, Kunst (in der Schirn) und die U-Bahn-Station selbst.

Kartenkaufen ist keine Kunst

U-Bahn fahren ist keine Kunst

Entstanden sind diese Wandbeschriftungen im Rahmen der Neugestaltung im Jahr 2003, als sich VGF, Schirn Kunsthalle und Saatchi & Saatchi diesbezüglich zusammengetan hatten. Kürzlich hat jemand die Slogans thematisch aufgegriffen und an einer unbesetzten Werbefläche am Bahnsteig einen eigenen Text dazu hinterlassen: „Schwarzfahren ist Kunst“.

Schwarzfahren ist Kunst

Bedenkt man die möglichen Kosten, stimmt das sogar: Beides ist teuer.

Mit Bildern von David de León, Leonardo Patrocinio aka Leo DCO, Marcamix, Nense Gómez a.k.a. Nense Tango, Tercox Trevor u. v.a.
Meeting of Styles 2025 – Marcamix, Nense Tango, Tercox Trevor u.v.a.

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