Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. lädt zu einer Podiumsdiskussion ein. Thema der um 19.15 Uhr beginnende Veranstaltung im Großen Saal der Stadtwerke (Kurt Schumacher Straße 8, direkt neben dem Museum Judengasse) am 29. Januar 2014  ist der Münchner Kunstfund, welcher über die Grenzen Deutschlands hinaus für Aufsehen sorgt(e) und u.a. die Frage aufgeworfen hat, wie es passieren konnte, dass ein Kunsthändler seine Ware aus der NS-Zeit jahrzehntelang unerkannt aufbewahren konnte. Ebenso wird  ein Blick auf dem Umgang mit Entarteter Kunst und NS-Raubkunst in den Nachkriegsjahren geworfen. An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

  • Julia Voss, promovierte Kunsthistorikerin und Journalistin, leitende Redakteurin des Kunstressorts der FAZ,
  • Julius H. Schoeps, Historiker und Politikwissenschaftler,
  • Corinna Budras, Wirtschaftsredakteurin bei der FAZ und
  • Stefan Koldehoff, Kulturredakteur beim Deutschlandfunk. Er schreibt u.a. für Die Zeit, FAZ, Die Welt, Sonntagszeitung und ARTnews.

Wie ich finde, weiterhin ein sehr spannendes Thema, bei dem ich mich derzeit immer noch ein wenig wundere, wie inaktiv und desinteresseirt, getreu dem Motto Nullo actore nullus iudex, so manch eine Institution in der Vergangenheit agiert zu haben scheint. Von der Tatsache, dass der Fall Gurlitt überhaupt erst durch die Presse an die Öffentlichkeit gelangte, mal ganz abgesehen.

Ein Artikel zum Thema Raubkunst, hier in Verbindung mit dem Historischen Museum Frankfurt, erschien just am 17.01.2014 in der FAZ: 300 Bilder zweifelhafter Herkunft. 

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