Die Stadt als Beute

In immer mehr Großstädten werden zahlungsschwache Mieter aus ihren Wohungen vertrieben, ganze Straßenabschnitte luxussaniert und bisher bezahlbarerer Wohnraum wird zu profitabler Spekulationsware. Wer sich Wohnen im Stadtzentrum nicht mehr leisten kann, muss an den Stadtrand oder sogar ins benachbarte Umland ziehen. So zumindest der Tenor bisher. Tasächlich ist das Thema Wohnungsnot nicht mehr länger „nur“ ein Problem von ärmeren Bürgern, auch Mittelschichtsfamilien sind mittlerweile davon betroffen.

Andreas Wilcke hat für seinen Dokumentarfilm Die Stadt als Beute vier Jahre lang den Wohnungsmarkt in Berlin beobachtet und zeigt auf, wie Wohnraum zur Ware verkommt und welche Methoden auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland mittlerweile üblich sind.

Direktlink

Das Berger Kino in Frankfurt zeigt in der Kinowoche vom 29. September bis 5. Oktober 2016 die Doku täglich um 19:05 Uhr.

[adsense1]