Im August 2008 gab es im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt eine Ausstellung mit Fotos von Andreas Gursky zu sehen. In diesem widmete er sich ausschließlich dem Cocoon-Club in Frankfurt am Main.

Zuvor war mir Andreas Gursky lediglich durch sein „99cent“-Foto bekannt, bei dem er die Regalreihen eines amerikanischen Supermarktes in Szene setzte. Nach der Ausstellung im MMK schaute ich mir im Web weitere Fotos von ihm an und war ziemlich nagetan von seinem Schaffen – kein Wunder, daß er weltweit zu den gefragtesten zeitgenössischen Fotografen gehört und der teuerste lebende Fotokünstler der Welt ist.

Die Wirkung seiner Arbeiten sind sicher auch der extremen Größe der Werke zu verdanken – „Big Prints“ eben. Außerdem degradiert er, sofern Menschen abgelichtet sind (eher viele als wenige), diese zu Ameisen oder entmenschlicht sie.

Arte zeigt mit Andreas Gursky- Das globale Foto am 30. August um 23.15 Uhr einen Dokumentarfilm über ihn. In diesem ließ er sich erstmalig bei seiner Arbeit filmen.

Andreas Gursky – Das globale Foto

Frankfurter KunstSäule: Julia Roppel – Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl
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