Als ich von den als Plänen erfuhr, dass die unter Denkmalschutz stehenden Olivetti-Türme im Frankfurter Stadtteil Niederrad künftig Gesellschaft von Neubauten – Wohnungen, Einzelhandel und Büroflächen, das Übliche eben – erhalten sollen, war klar, dass ich vor Baubeginn unbedingt nochmal hin muss, zumal das, was auf den ersten Bildern des sogenannten Olivetti-Campus zu sehen war, sich meiner Meinung nach nahtlos einreiht in die überwiegend öde Architektur Frankfurts im 21. Jahrhundert.

Da ich Fotos von den Olivetti-Türmen hier im Blog bereits veröffentlicht habe, habe ich diesmal Aufnahmen für einen kurzen Videoclip zusammengeschnitten. So sehr mir die Gebäude gefallen, so wenig gefällt mir, dass Architekt Egon Eiermann den Grundstein für seinen Erfolg in der damals noch jungen Bundesrepublik zwischen 1933 und 1945 legte und dabei „sein Gewissen hintenangestellt und sich den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des verbrecherischen Regimes angepasst“ hatte.

Olivetti-Türme in Frankfurt am Main

Eingangsbereich des Hauses. in dem sich früher das Berger Kino befand.
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