Wenn zwei Menschen miteinander in Kontakt treten, die eine Situation gleichermaßen einschätzen und demnach handeln, kommen die Dinge schnell in die Gänge. Wenn die Ausgangslage für beide Parteien in dieser Angelegenheit jedoch völlig unterschiedlich ist und man sich zunächst erst einmal aufeinander zubewegen muss, kann der Weg zu einen Kompromiss auch unentspannt werden, weil in solchen Situationen gerne mal mind. eine der beiden Parteien den Begriff Kompromiss so definiert, daß sich die andere Seite doch bitte auf einen zubewegen soll, während man sich selbst diesbezüglich zurückhält. Ihr kennt das.

Um so mehr hat es mich gefreut, daß in der Angelegenheit bezüglich der Nutzung von Fotos von mir ein Telefongespräch langte um eine, wie ich denke für alle Beteiligten, gute Lösung zu finden, so daß am Ende Verlag, Begünstigte und ich, als Gewinner aus dieser Sache aussteigen- quasi eine Win-win-win-Situation.

Die ursprünglich geforderten 1000€ exkl. MwSt. sind es zwar nicht geworden, aber unkompliziert und einvernehmlich haben wir uns auf 595€ inkl. MwSt. geeinigt und ich habe unmittelbar nach Zahlungseingang jeweils die Hälfte des Betrags an die Frankfurter Tafel e.V. und der idh- Integrative Drogenhilfe e.V. gespendet.

Die Frankfurter Tafel sammelt und informiert übrigens am heutigen Samstag, den 12.Mai 2012, am Infostand in der Schillerstraße.

Netzskulptur „A Sky Full of Hope" an der Konstablerwache in Frankfurt
Provinzposse statt World Design Capital

Provinzposse statt World Design Capital

Eine Kontroverse über Kunst ist eigentlich etwas Positives. Problematisch wird es allerdings, wenn die Kunst…
30 Jahe VGF Plakatdetails
¡Alerta! im Frankfurter Nahverkehr

¡Alerta! im Frankfurter Nahverkehr

Anlässlich der aktuellen „30 Jahre“-Kampagne wirbt die städtische Verkehrsgesellschaft mit einer Reihe neuer Plakatmotive. Darunter…
Anarcho-feministische Plakatierung gegen evangelikal-fundamentalistische Positionen rund um den Campus Bockenheim in Frankfurt
„Wilde Vulven gegen fundamentalistische Kack-Scheiße“

„Wilde Vulven gegen fundamentalistische Kack-Scheiße“

Auch schräg: Wenn Leute liebgewonnene Tätigkeiten, z. B. Fußball(-Fansein) oder Graffiti, als „wie eine Religion“…

9 Kommentare

  • Isi sagt:

    Hut ab, liebes stadtkindFFM, wirklich toll, dass das geklappt hat!

  • Sylvie sagt:

    Wie mich das freut! Du bist toll! Das gibt doch richtig Mut.

  • mueli77 sagt:

    Sehr schön. Es freut mich das es doch funktioniert hat.

  • Donato sagt:

    Coole Sache… auch von beiden Seiten: Du, mit der Veröffentlichung. Und der Verlag mit der Überweisung für gute Zwecke.

    Schade nur, dass man immer den „harten“ Weg wählen muss. Fragen kostet gerade mal ein Telefonat bzw. eine Email…

  • Herr Ärmel sagt:

    Chapeau StadtkindFFM!

  • Hackentrick sagt:

    Danke für den Nachbericht! Freut mich sehr, dass eine für alle Seiten einvernehmliche Lösung gefunden wurde, ohne die rechtliche Keule zu schwenken. Ich habe leider das Gefühl (eigene Erlebnisse, Berichte aus Bekanntenkreis + Netzwerken), dass seit geraumer Zeit Verstösse oder unverschämte Haltungen gegenüber den Rechteinhabern (insb. bei Bild + Text) deutlich zunehmen…

  • Finn sagt:

    Super! Glückwunsch :)

  • Marvin. sagt:

    Super, dass das so gut geklappt hat!
    Riesen Aktion mein Lieber, Respekt!

  • pia sagt:

    sehr schön!!! klasse, dass du das so durchgezogen hast!

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner