Das wöchentliche TV- und Webmagazin von arte über Popkultur zeigt Reportagen über aktuelle Musik, Geek-Kultur, Kino und künstlerische Strömungen jenseits ausgetretener Pfade. Ganz aktuell: Mit Graffiti politisch aktiv werden. Tracks erforscht, was wir mit den Statuen und Straßennamen, die noch immer die Heldengeschichte von Kolonialbeamten, Sklavenhändlern und anderen Verbrechern fortschreiben, tun sollen, und wie eine postkoloniale Erinnerungskultur gelingen könnte.

Anti Colonial Action Berlin – Ein Zusammenschluss von Berliner Graffiti-Crews und migrantischen Aktionsgruppen verwandelt die U-Bahnhof Afrikanische Straße in eine Ausstellung über die deutsche Kolonialgeschichte.

Rocco und seine Brüder – Viele Straßennamen des Afrikanischen Viertels im Berliner Stadtteil Wedding erinnern an deutsche Kolonialbeamte, die an  Verbrechen beteiligt waren bzw. sie gebilligt haben. Das Street-Art-Kollektiv verwandelt die Straßenschilder in ein Mahnmal gegen den Kolonialismus.

Ein Denkmal für Drogendealer? – Scott Holmquist oder auch das Performance-Kollektiv Skills stellen sich gegen eine repressive Drogenpolitik, die oftmals die schwächsten der Gesellschaft trifft. Dafür setzen sie denjenigen ein Denkmal, die in der Helden-Rangliste wohl einen der hinteren Plätze einnehmen: Drogendealern.

arte | TRACKS: Mit Graffiti politisch aktiv werden | ARTE

Mural Art in Aschaffenburg von Marc Robitzky
Mural von Marc Robitzky in Aschaffenburg

Mural von Marc Robitzky in Aschaffenburg

Für das Jubiläumsjahr 2026 des Aschaffenburger Stadtteils Damm entstanden in Kooperation mit dem Kulturamt Aschaffenburg…
Frankfurt-Vorpremiere von „Leica – Ein Jahrhunder in Bildern“ in Anwesenheit des Regisseurs
Frankfurt-Vorpremiere von „Leica – Ein Jahrhundert in Bildern“

Frankfurt-Vorpremiere von „Leica – Ein Jahrhundert in Bildern“

Vor etwa 100 Jahren revolutionierte Leica die Fotografie. Mit der 1925 vorgestellten Leica I wurde…
Urban Art Frankfurt: Analoge Aktion – Fuck KI
Urban Art Frankfurt – Oktober 2026

Urban Art Frankfurt – Oktober 2026

Die Trouvaillen des Vormonats in Sachen Urban Art in Frankfurt sind da. Diesmal im Gepäck:…

2 Kommentare

  • Pete sagt:

    … gut gemeint ist nicht immer Verbesserung der Zustände.

    Politische Graffiti stellen Außenwahrnehmungen dar, und oft nicht von Leuten, die in den
    jeweiligen Feldern arbeiten.
    Vielleicht mal als Kritiker der Drogenpolitik mit Menschen sprechen, die in Drogeneinrichtungen
    arbeiten…. da kann man erstaunlich viel Neues (kennen)lernen.

    • stadtkind sagt:

      „Politische Graffiti stellen Außenwahrnehmungen dar, und oft nicht von Leuten, die in den jeweiligen Feldern arbeiten“. Selbst wenn das so wäre – gab’s dazu mal eine Studie? – braucht es für derlei „Aktivist*innen“ bestimmt weder das Einverständnis von Leuten aus „den jeweiligen Feldern“, noch muss man deren Bildungs- oder Leidensweg gegangen sein oder diesen sogar noch toppen, um diesbezüglich aktiv zu werden. Mit einbeziehen ist ja möglich – siehe Bsp. 2, „Ein Zusammenschluss von …“

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner