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„Wer will, der kriegt“

Nach Angaben von der Website „Faszination Fankurve“, soll der Spruch „Wer will, der kriegt“ nicht nur eine von vielen Werbeparolen sein, wie sie in den vergangenen Jahren nur allzu oft zu vernehmen waren und konsumwillige Prolls in die entsprechenden Tempel lotse, sondern auch die Wortwahl Frankfurter Ultras, in einem an die Fanszene der Offenbacher Kickers gerichteten Brief. Anlass für diese Maßnahme sind das Übermalen und Beschmieren von Frankfurter Graffiti, vor allem zwischen Offenbach und Aschaffenburg.

Zwischen Offenbach und Aschaffenburg, wie überhaupt entlang von Autobahnen, gibt es immer viele Graffiti zu entdecken, besonders auch unterhalb von Autobahnbrücken, oftmals auch sehr große Werke. In Sachen Eintracht Franfurt erinnere ich mich z. B. auf Anhieb an ein großes Werk in der Nähe der Ausfahrt Obertshausen (Landkreis Offenbach). Ist aber auch schon eine Weile lang her, dass ich dort vorbei bin und es sah, keine Ahnung, ob z.B. auch jenes mittlerweile übermalt oder entfernt wurde. In Offenbach selbst sind mir bisher nie größere UF-Graffiti aufgefallen, lediglich die auf den folgenden Bildern zu sehen sind und die befinden sich quasi an der Stadtgrenze zu Frankfurt.

Jetzt ist es nun wirklich nicht unüblich, bei einem Besuch in einer anderen Stadt, Aufkleber, Tags oder sogar Graffiti, in diesem Fall mit Vereinsbezug, zu hinterlassen. Daraus einen Anspruch abzuleiten, dass diese dort ewig verweilen, gibt es natürlich nicht, egal ob das von Eigentümern der Immobilie entfernt wird oder sich eine  Fangemeindes des dortigen Vereins annimnt. In diesem Fall wäre das der OFC und auch da gibt es aktive Maler, was sich besonders in der Nähe des Stadions zeigt.

Aus Fansicht betrachtet ist es naheligend, dass man sich quasi vor der eigenen Haustür nicht die Malereien anderer Vereine anschauen möchte. Selbst innerhalb Frankfurts ist das ja nicht anders, sogar trotz der zwischenzeitlich stattgefundenen gemeinsamen Graffiti-Aktion von FSV Frankfurt- und Eintracht Frankfurt-Anhängern, werden seitens der UF97 Graffiti der FSV Frankfurt-Ultras, den Pugnatores („PGU“) und der Armada („AMD“), des Öfteren übermalt.

FSV-UF97-PGU-SGE
PGU-AMD-UF97

Innerhalb Frankfurts finde ich das ja immer noch eher befremdlich, besonders da zwischen den beiden Vereinen keine gewachsene Rivalität besteht, zu unterschiedlich die Vereinshistorien und in Frankfurt ist ja eh an fast jeder Ecke ein UF-Graffiti. In Bezug auf Aktivitäten auswärtiger Vereine sieht das in Frankfurt z. B. wie folgt aus:

STEAUA-UNION-BERLIN-OFC-UF-SGE

Aktivitäten aus dem Fanspektrum des OFC, sowohl für sich alleinstehend, als auch gegen die UF gerichtet, gibt’s in Frankfurt auch immer wieder mal:

SGE-UF-OFC

Aber nicht nur seitens des OFC gibt’s derzeit wohl das Bedürfnis, sich gegenüber den UF-Malern in Frankfurt zu äußern:

strafe-muss-sein-uf-nutten

Mal sehen was diesbezüglich künftig noch passiert.

3 Kommentare

  1. Blabla sagt

    Weiß man ob der Brief wirklich von den Frankfurter Ultras stammt oder waren hier Trittbrettfahrer am Werk ?

    • stadtkindFFM sagt

      Das kann ich weder beurteilen, noch habe ich es weiter verfolgt, aber weil ich persönlich das irgendwie kurios fände und auch in den Kommentaren bei Faszination Fankurve darauf verwiesen wird, daß der OFC an sich ja keine Ultraszene hat, sondern auf klassischen Support setzt (steht so auch bei Wikipedia), betrachte ich das nicht als 100% gesetzt, deswegen ja auch gleich anfangs das „soll“.

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