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Sudfass in Frankfurt bei Nacht

Das Sudfass befindet sich an der Ecke zur Flößerbrücke im Frankfurter Ostend. Noch. Die FAZ vom 07.02.2013 informiert darüber, dass der „Saunaclub“ künftig dem „Wohnquartier Oskar“ weichen muss, womit die leuchtenden Herzchen an Ort und Stelle durch etwa 100 Wohnungen ersetzen werden. 11 Mio. € sollen diesbezüglich den Besitzer gewechselt haben.

Damit verschwindet ein weiteres Stück vom alten Stadtbild Frankfurts. Erst wenn das letzte markante Gebäude in Frankfurt plattgemacht und durch einen weiteren Stahl- und Glas-Neubau ersetzt wurde, wird man merken, dass all die Bagger und Kräne der Stadt auch noch das allerletzte Stückchen Identität – gibt ja auch eine Welt jenseits von Römer und Skyline, die zu etwas beiträgt – genommen haben.

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Vor knapp zwei Jahren erschien übrigens im B3 Verlag das Buch Rotlicht im Kopf. Autor Peter Zingler thematsiert hier das 1971 eröffnete Sudfass, einst ein Bordell mit Ruf weit über die Grenzen der Stadt Frankfurt am Main hinaus.

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2 Kommentare

  • Olf sagt:

    Ich sehe das neutral, alles verändert sich ständig und alles andere passt sich dem irgendwie an. Und wenn man als Historiker in ein paar Jahrhunderten über unsere heutige Periode berichten und forschen wird, ist das sicherlich auch interessant.
    Zum Beispiel wundern wir uns doch auch warum z.B. in Mannheim um das Schloß soviel zu gebaut wurde. Aber zu der damaligen beginnenden Industrialisierung und der verhassten alten Königshäuser (bedingt durch Aufklärung und franz. Revolution) hat man da auch keine Rücksicht darauf genommen. Oder was ganz anderes, Flussbegradigungen. Und Jahre später erfolgt nun wieder die Renaturierung.

    • stadtkindFFM sagt:

      Die Veränderung, gleichwohl aus welchem Grund sie erfogt, an sich ist nicht problematisch, aber wenn a) nahezu immer das Alte dafür weichen muss und b) weitesgehend nur an eine Zielgruppe gerichtet ist, finde ich sie eher befremdlich.

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