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Neues Design für Binding Römer Pils und Binding Export

Etwa zweieinhalb Jahre nach Einführung einer dritten Binding Bier-Sorte (ausgenommen saisonale Sorten), dem Adler, hat man sich beim Bierbrauer aus Frankfurt den Klassikern des Sortiments angenommen und ihnen ein neues Design spendiert. Form und Farbe der Flasche bleiben unverändert, bei Kronkorken und Etiketten kommen hingegen etliche Veränderungen zum Vorschein.

Binding-Bier-Neues-und-altes-Design-von-Export-und-Roemer-Pils

Die zur Radeberger-Gruppe gehörende Biermarke Binding setzt in Bezug auf das Logo komplett auf das markante rot-weiß vergangener Tage und steht somit nun durchweg in Analogie zum Frankfurter Stadtwappen, wie es auch schon zur Markteinführung der Sorte Adler praktiziert wurde. Die Sorten Römer Pils und Export bleiben auch im neuen Design grafisch vereinheitlicht, ermöglichen nun aber eine bessere Erkennung inzwischen all der zahlreichen Mitberbewerber im Lebensmittelhandel, wo in der Regel viel mit klassischen Wappen, Wappentieren und den Farben gold und silber gearbeitet wird.

Binding-Roemer-Pils-neues-und-altes-Design-im-VergleichBei der Überarbeitung wurde auch die Proportion der Wortmarke modifiziert, der Binding-Schriftzug ist größer, die Bezeichnung der Sorten, Römer Pils und Export, bleibt in schreibschriftähnlicher Form, ist nun etwas kräftiger, aber auch etwas kleiner als zuvor. Alles in allen wirkt das neue Design auf mich klarer, aufgeräumter und moderner. Schade finde ich jedoch, dass auf der Vorderseite zugunsten des Römers die Skyline deutlich in den Hintergrund gerückt wurde und auf der Rückseite die Stadt Frankfurt nicht mehr so abgefeiert wird, („Frankfurt am Main, die Stadt der Superlative und Kontraste… pulsierenden Zeitgeist und einem einzigartigen Flair…“) was ich eigentlich immer ganz witzig fand. Verschwunden ist übrigens auch der Hinweis „Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot“..? Egal, Prost!

4 Kommentare

  1. Wäre mir jetzt nicht so aufgefallen, aber den roten Hintergrund beim Wappentier finde ich auch besser. Vermute hier auch Recyclinggründe, also dass sich ein Papieretikett leichter lösen lässt als die Alufolie. Und es ist auch etwas umweltschonender durch den geringeren Anteil an Goldfarbe (so meine Vermutung).
    Die Schreibschrift finde ich sehr 1990er.

  2. Jupp sagt

    Na, da freut sich aber bestimmt ’ne Agentur, für solch eine revolutionär-innovative Änderung ’nen Etat abgegriffen zu haben. Allein, ich fürchte, daß trotz neuem Bapper die selbe Plörre wie vorher drin ist, und auch die Werber ansonsten die Finger davon lassen. Und dem Wasserhäusschensteher wird’s eh wurscht sein. Den in der Tat vermutlich nicht zu leugnenden Umweltaspekt könnte man aber vermutlich noch deutlicher steigern, wenn mann das Zeug vom Markt nähme.

  3. Also ich finde das neue Design durchaus ansprechend (ebenso wie den Inhalt ). Es wirkt in der Tat klarer und modern aber es behält durchaus noch klassische Elemente. Durchaus gelungen…

  4. Ede sagt

    Super Jupp! Deine grundlegende Haltung alles scheiße zu finden ist echt klasse! Darauf würde ich dich unheimlich gerne zu nem Vodka-Mate oder nem Moskau-Mule einladen! (oder trinkt man sowas bei euch coolen Zynikern nicht mehr weil das zu Mainstream und so gar nicht Berlin ist?)

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