Vom 21. bis 26. Oktober 2025 findet das 14. Korean Film Festival in Frankfurt statt. Das „bislang umfangreichste Filmprogramm“ ist unterteilt in die Kategorien Blockbuster, Indie, Dokumentation, Retrospektive und Project-K-Selection. Insgesamt umfasst das Programm 30 Filme unter dem diesjährigen Fokus „Grenzen und Freiheit“. Mich spricht das diesjährige Programm leider kaum an. Ich habe mir alle Trailer angesehen, aber selbst mit viel Wohlwollen interessieren mich gerade einmal vier bis fünf Titel, von einem echten Highlight ganz zu schweigen.

Harbin | 하얼빈
Dienstag, 21.10.25, 19:30 Uhr, Einlass ab 18 Jahren

Erzählt wird die wahre Geschichte eines koreanischen Unabhängigkeitskämpfers, der Anfang des 20. Jahrhunderts eine riskante Mission plante, um den damaligen japanischen Premierminister zu töten. Der visuell opulente Historienfilm war in Südkorea ein großer Kinoerfolg.

The Sense of Violence | 폭력의 감각
Donnerstag, 23.10.25, 18 Uhr, Einlass ab 18 Jahren

Found-Footage-Dokumentarfilm mit Filmmaterial aus Newsreels, Bildungsfilmen, Propaganda und Kinofilmen. Der Film verfolgt die Ideologie des Antikommunismus in Südkorea, von den Wurzeln im Koreakrieg bis hin zu ihrer Verfestigung in den 1960er und 70er Jahren. Er zeigt, wie Ängste und Sorgen von Menschen Gewalt hervorrufen können und welche Rolle die Medien in der Verbreitung von Ideologien spielen.

Dirty Money | 더러운 돈에 손대지 마라 (Deutschlandpremiere)
Samstag, 25.10.25, 20 Uhr, Einlass ab 18 Jahren

Korrupte Polizisten ermöglichen einem chinesisches Verbrechersyndikat ihr schmutziges Geld in Korea zu waschen. Geld, auf das es zwei Männer, aus unterschiedlichen Gründen, abgesehen haben. Wie das bei solchen Geschichten oftmals der Fall ist, geht der vermeintlich sichere Plan schief und fortan wird das Duo sowohl von der Polizei als auch von der chinesischen Gang verfolgt.

Omniscient Reader: The Prophecy | 전지적 독자 시점
Sonntag, 26.10.25, 20 Uhr, Einlass ab 18 Jahren

Die apokalyptische Geschichte eines Web-Toons wird Realität und dessen einziger Leser will mit seinem Wissen über die Geschichte den Hauptcharakter warnen. Doch nicht alles passiert so, wie er es erwartet …

Jenseits der teilnehmenden Kinos wird in der Sankt-Peter-Kirche mit dem „Korea Culture Day“ die Möglichkeit geboten, koreanische Kultur zu erleben. Angekündigt sind „ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, verschiedene interaktive Stände und Workshops, ein Einblick in die koreanische Küche sowie eine Reihe von Info- und Werbeständen.“

• Weitere Infos zum Korean Film Festival gibt’s hier: WebsiteInstagramFacebook

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