Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint

Am Donnerstag, den 5. März 2020, kommt mit Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint ein Dokumentarfilm über eine der hervorragenden Malerinnen des frühen 20. Jahrhunderts und Pionierin der abstrakten Malerei in die deutschen Kinos.

In einer Sonderveranstaltung – in Anwesenheit der mehrfach ausgezeichneten Regisseurin Halina Dyrschka, ihrer Kollegin Eva Ilmer (Moderation) und Verena Lueken (Journalistin der FAZ) mit Filmgespräch – ist der Film über die schwedische Avantgardistin (1862-1944) bereits am 3. März um 18:30 Uhr im Arthouse-Kino Cinéma in der Frankfurter Innenstadt zu sehen.

Die Geschichte der Kunst ist immer wieder auch eine von Kunstwerken, die viele Jahre und Jahrzehnte nach dem Tod eines Künstlers oder einer Künstlerin auftauchen und für Furore sorgen. Erst vor wenigen Jahren kam hierzu z.B. ein Film über die Streetphotography von Vivian Maier in die Kinos. Im Film von Halina Dyrschka geht es um Hilma af Klint und ihre abstrakten Werke, die lange Zeit vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch entstanden sind. In diesem Fall ist es so, dass die Frau, die Anfang des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet hat, zu Lebzeiten das Ausstellen ihrer abstrakten Werke untersagte und testamentarisch verfügte, dass diese erst 20 Jahre nach ihrem Tod öffentlich gezeigt werden durften.

„Die cineastische Annäherung an eine Pionierin, deren sinnliches Werk nicht nur künstlerisch fasziniert, zeigt eine lebenslange Sinnsuche, die das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen will. Die außergewöhnliche Gedankenwelt der Hilma af Klint reicht dabei von Biologie und Astronomie über Theosophie bis hin zur Relativitätstheorie und umspannt einen faszinierenden Kosmos aus einzigartigen Bildern und Notizen.“ (mindjazz-pictures.de)