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Frankfurt am Main – eine Stadt für alle?

Aktuelle Fragen der Stadtentwicklung stehen im Mittelpunkt einer Neuerscheinung (Herbst 2021) aus der Goethe-Universität. Der im transcript-Verlag erschienene Sammelband  „Frankfurt am Main – eine Stadt für alle? Konfliktfelder, Orte und soziale Kämpfe” versammelt Autor*innen aus Wissenschaft, sozialen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Sie beleuchten aktuelle Konfliktfelder in der Global City Frankfurt am Main und „diskutieren in anschaulichen Formaten, welche strukturellen Bedingungen, gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse und machtvollen Akteure die Mainmetropole prägen. Sie analysieren, wie neoliberale und autoritäre Tendenzen soziale Ausschlüsse produzieren.“

Bodenpreise und Bodenpreispolitik, die Neue Altstadt, eigensinnige Raumaneignung als Konflikt, Frankfurt als Ort post-industrieller Arbeitsverhältnisse, Gentrifizierung im Ostend, Nilgänse (!), ÖPNV für alle, umkämpfter öffentlicher Raum im Bahnhofsviertel und Wohnungspolitik und soziale Kämpfe sind nur einige von rund 40 Themen, die im Buch besprochen werden.

Das Buch ist also bereits erhältlich und nun folgt die schon zu einem früheren Zeitpunkt vorgesehene Buchvorstellung/Lesung, und zwar am Dienstag, 26. April 2022, 19 Uhr im Offenen Haus der Kulturen. Im Rahmen der Veranstaltung stellen verschiedene Autor*innen Texte des Bandes vor, die im weitesten Sinne auf die Entwicklungen des Campus Bockenheim sowie die auch dort verorteten sozialen Kämpfe verweisen.

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