Burger in Frankfurt – Jamy’s Burger

Von der anstehenden Eröffnung eines neuen Burgerladens hatte ich bereits vor einigen Monaten erfahren, bis zum ersten Besuch sollte es jedoch noch etwas dauern. Der Website von Jamy’s Burger, so der Name des neuen Burgerladens in der Oskar-von-Miller-Straße 1, hatte ich jedoch schon mal einen Besuch abgestattet. Wenn der mittlerweile so-und-so-vielte Burgerladen in Frankfurt eröffnet, will man ja mal abchecken, ob da vielleicht das Rad neu erfunden wurde oder ein längst verloren geglaubtes Rezept aus den USA, wiederentdeckt wurde und nun zu seinem Siegeszug antritt. Okay, das vielleicht nicht, aber immerhin ist von „Keinerlei Kompromisse“, „Gourmet-Produkts“, „Qualitätsansprüchen“ und „ganz neuen Level“ die Rede.

Das Burgerrestaurant ist ziemlich groß, bietet viel Platz und auch vor dem Laden kann man es sich gemütlich machen, sofern man sich nicht am Verkehr an der relativ großen Kreuzung stört. Zum Zeitpunkt meines Besuchs war der Laden fast leer, allerdings war es später Nachmittag und keine klassische Essenszeit. Ich bestellte einen „Jamy’s Classic“, das ist ein Burger mit Angus-Rindfleisch, Käse, Salat, Tomate und hausgemachter Soße und „Classic Fries“.
Nach der Bestellung erhält man einen viereckigen „Piepser“, ähnlich dem bei Vapiano, der sich dann optisch und akustisch bemerkbar macht, wenn das Essen an der Theke abholbereit ist. Die Portionierung der Pommes ist optimal, die des Burgers nicht, den kann man schon als klein bezeichnen, finde ich und geschmacklich hat es mich auch nicht wirklich überzeugt. Ich bin kein allzu großer Freund vom Nachwürzen wenn ich auswärts esse, egal ob Salz, Pfeffer, Sojasauce, Chilipulver oder Tabasco. Wenn ich mir alles zurechtwürzen muss, kann ich es eigentlich auch gleich selbst zu Hause selbst machen. Ich bin diesbezüglich nicht so der Sonderwunsch- und Extrawurst-Pienser, lieber ist mir ein Geschmack, der mir nicht zusagt, da hat man sich in der Küche wenigstens was dabei gedacht. Preislich sah es wie folgt aus: Burger 5,90€ und die Fries 2,50€.

Bei meinem zweiten Besuch war das Jamy’s ganz gut besucht und ich entschied mich für den „Chicken Redhead“, das ist ein Burger mit gegrilltem Hähnchenbrustfilet, Käse, gebratenen Paprikastückchen, Chilis und einer hausgemachten Soße.

JAMYS BURGER FRANKFURT OSTEND CHICKEN REDHEAD BURGER

Das Fleisch war zart und der gesamte Burger feurig, durchaus lecker. Das Brot scheint jedoch noch weicher als beim Besuch zuvor gewesen zu sein. Mag ich nicht nicht so sehr. Möglicherweise wirkte es aber nur so, weil das Hähnchenbrustfilet bereits zart war und beides zusammen in Summe einfach zu weich ist. Für mich passt das nicht zusammen, mehr Mut bei der Brotauswahl, eine etwas bissfestere Buns-Variante, würde ich jedenfalls begrüßen.

Fazit: Nette und helle Location, freundlicher Sevrice, die Burger sind meines Erachtens etwas zu klein und die Buns zu weich geraten.

4 Kommentare zu “Burger in Frankfurt – Jamy’s Burger

  1. Sylvie

    Haha! deine Restaurantnamen werden immer besser ;) Hab ich mal meinem ersten Freund laut (zu laut) am Kopf geworfen, ohne zu bemerken, dass seine Mutter uns beobachtete. Mega-peinlich… Er hat sich natürlich köstlich amüsiert.
    Hast du schon mal die Burger AG zwischen Bonames und Nieder-Eschbach probiert?Vielleicht ein bisschen zu sehr außerhalb von deinem kulinarischen Besättigungsfeld…

    • stadtkindFFM

      Ich kann mein ‚Besättigungsfeld‘ durchaus erweitern, wenn der Anlass es hergibt. Von der Burger AG habe ich bisher noch nie etwas gehört, ist notiert! Danke für den Hinweis.

  2. Hey Lieber,

    probier mal Bully’s oder Burger in Bockenheim am Weingarten nahe der Haltestelle Leipzigerstr. Das spezielle bei denen ist, dass sei Charolais Fleisch verwenden. Ich empfehle den Cheese Burger (und evtl noch nach Guacamole IM Burger fragen). Für den großen Hunger der N.Y.- Burger. Die Corn Fries sind auch echt hammer.

    Verhältnismäßig gut und günstige Burger gibts übrigens in der Burgerbar der Mensa auf dem Campus Westend für 3 €

    Ich war heute mal das erste mal seit nem Jahr in meiner alten Heimat Bornheim…bedauere echt, wie es auf der Berger immer weiter bergab geht. Aber jenseits dessen ists nach wie vor schön in Bernem:)

    Bockenheim ist seit meinem Umzug letztes Jahr immer besser geworden…mal schauen was passiert, wenn Zalando erst mal auf macht:D

    Mach weiter so mit deinem Blog. Schaue seit ich nach FFM gezogen bin immer wieder gerne vorbei!

    Viele Grüße

    • stadtkindFFM

      Wenn mich bei meinen seltenen Besuchen in Bockenheim der Hunger überkommt, lande ich ja meistens beim Cimino, anstatt endlich man den Bully’s in Angriff zu nehmen, habe den nämlich schon mal empfohlen bekommen. Time will come, danke für die ausführlichen Tipps!

      Die Berger Straße und vereinzelte Abschnitte in den Seitenstraßen lassen derzeit wirklich einen mit der Nase rümpfen, mal sehen wohin die Reise geht. Erinnert mich ein wenig an die Leipziger Str. Mitte der 1990er.

      Viele Grüße

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