Vivian Maier zog 1951 im Alter von 25 Jahren von Frankreich in die USA. Dort arbeitete sie in New York, und zwischenzeitlich auch in Chicago, als Tagesmutter. Nebenher pflegte sie eine große Leidenschaft: Sie war eine begeisterte Amateur-Straßenfotografin. Nie ging sie ohne ihre Kamera vor die Tür ging, auch mit den Kindern, die in ihrer Obhut waren, unternahm sie Streifzüge quer durch die gesamte Stadt. Ungewöhnlich an ihrem Hobby war, dass sie es nie mit jemandem teilte. Erst Jahrzehnte später entdeckte Regisseur John Maloof bei einer Auktion all ihre Photographien, die nie zuvor jemand gesehen hatte.

Heute gilt Vivian Maier als eine der wichtigsten Street Photographer des 20. Jahrhunderts. John Maloof und Charlie Siskel zeichnen ein Porträt dieser Frau und versuchen ihr durch Interviews mit ihren ehemaligen Zöglingen und Auftraggebern näher zu kommen.

Direktlink, via The Last Splash

In Frankfurt läuft der Dokumentarfilm FINDING VIVIAN MAIER im Mal Seh’n Kino

  • Donnerstag, 26.Juni bis Mittwoch, 2.Juli um 20:00 Uhr +
  • Donnerstag, 3. Juli bis Mittwoch, 9. Juli um 18:00 Uhr.
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