Dass in Frankfurt mit Sprühdosen und Malerrollen realisierte Auftragsarbeiten an Hauswänden kein Garant dafür sind, dass sich an dieser Fläche künftig niemand anderes mehr daran schaffen macht, hatte ich bereits ausführlich vor drei Jahren im Artikel Wie sieht’s denn hier schon wieder aus? thematisiert und mit zahlreichen Fotos dokumentiert.
Nun sind mir innerhalb von knapp zwei Wochen gleich drei weitere solcher Aktionen aufgefallen. Zwei davon betreffen großflächige Murals von Cor: Golden Heart in der Innenstadt, in das schon vor einiger Zeit großflächig getaggt worden war – das Tag wurden damals allerdings schnell wieder übermalt –, und Freedom of Thoughts/Limitation of Deeds im Nordend, nur wenige Gehminuten entfernt. Bei beiden Werken finden sich nun Schriftzüge am unteren Bildrand. In das SGE-Flaggenmeer-Wandbild von Bomber in Bornheim wurden dagegen politische Insignien hinterlassen.




Bereits im Januar dieses Jahres hatte es auch eine Arbeit von Living Lines im Nordend erwischt, welche allerdings sehr zeitnah erfolgreich gereinigt wurde.




