Keine Frage, wenn es um Urban Art in Frankfurt geht, gibt es nicht wenig unkreativen Output in den Straßen zu entdecken. So lassen sich z. B. Buchtitel, Zeilen aus Songs und sogar Veranstaltungsnamen, sowohl als Original oder als auch als vermeintlich pfiffige Abwandlung, entdecken. Als wäre also das nicht schon irgendwie cringe genug, gibt es nun auch noch Zitate von Franklin und Tucholsky, was mich irgendwie eher an Kalendersprüche oder auch an Wand-Tattoos erinnert.

Street Art mit Zitat von Benjamin Franklin

Street Art mit Zitat von Kurt Tucholsky

When there is water, there is life – Wandbild von Hera und Case in Bad Vilbel (2026)
When there is water, there is life – Wandbild von Hera und Case

When there is water, there is life – Wandbild von Hera und Case

Hera und Case haben in der Quellenstadt Bad Vilbel ein Wandbild gemalt, das Wasser als…
Gesprühte Wandbilder am Freibad in Bad Vilbel (2026)
Urban Art am Freibad in Bad Vilbel (2026)

Urban Art am Freibad in Bad Vilbel (2026)

Aktuelle Fotos von der Wand am Freibad in Bad Vilbel.
Hall of Fame in Frankfurt – Juni 2026
Hall of Fame in Frankfurt – Juni 2026

Hall of Fame in Frankfurt – Juni 2026

Rund 60 Fotos von gesprühten Bild- und Buchstabenkreationen sowie zurückgelassenem Sprühdosenmüll an der sogenannten Hall…

4 Kommentare

  • ColorLoop sagt:

    wie whack das ist….
    „Kalendersprüche“ kann man natürlich auch sagen!

  • Udo sagt:

    Der Eine mag keine Sticker, der andere findet Stencils doof und ein weiterer mag keine Bügelperlenfiguren. Aber alles gehört doch irgendwie zum großen Feld der Streetart. Geschmackssache!
    Ich freue mich zB über jedes neue FAB Bild oder neue SGE Sticker. Was mich kalt lässt oder sogar nervt sind die City Geister oder Peng….Geschmackssache, halt.

    • stadtkind sagt:

      Im Einzelfall würde mich das nicht weiter interessieren, aber bei einer Serie von derlei Sprüchen, setzt dann doch irgendwann ein *augenroll*-Moment ein (wie auch bei den erwähnten Barbara-Zetteln). Geschmackssache wäre für mich die Frage, ob es Sinn macht, derart lange Texte im „Tag-Style“ zu verfassen und inwiefern die Umsetzung der Buchstaben als gekonnt zu bezeichnen ist. Weiterhin finde ich, dass der eigene Künstlername neben diesen „Kalendersprüchen“ eine unfreiwillig komische Wirkung erzielt.

  • ColorLoop sagt:

    Wie du schon erwähnst: Geschmackssache! – Aber Zitate/Kalendersprüche/Floskeln in den öffentlichen Raum zu taggen und dann erwarten das man etwas bei dem Betrachter auslöst; ist in meinen Augen reine Pubertät und kein Part von einer Streetartbewegung.

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