Keine Frage, wenn es um Urban Art in Frankfurt geht, gibt es nicht wenig unkreativen Output in den Straßen zu entdecken. So lassen sich z.B. Buchtitel, Zeilen aus Songs und sogar Veranstaltungsnamen als vermeintlich pfiffige Slogans entdecken. Aber das hier, z.B. Zitate von Franklin und Tucholsky, bewegt sich meines Erachtens schon auf dem Niveau von Kalendersprüchen. Sind das jetzt schon die direkten Folgen davon, dass eine Zettelwirtschaft wie die von Barbara als Street Art gilt?

Street Art mit Zitat von Benjamin Franklin

Street Art mit Zitat von Kurt Tucholsky

Urban Art Frankfurt – März und April 2026 (Stencil von Frida Kahlo)
Urban Art Frankfurt – März und April 2026

Urban Art Frankfurt – März und April 2026

Vom Frida-Kahlo-Stencil in Bornheim über bemalte Scheiben im Bahnhofsviertel bis hin zu einer Fassadengestaltung mit…
Hall of Fame in Frankfurt - April 2026
Hall of Fame in Frankfurt – April 2026

Hall of Fame in Frankfurt – April 2026

Auch im April 2026 wurde an der Hall of Fame am Ratswegkreisel mit Sprühdosen hantiert.…
Bild einer Frau, die ganz in rosafarbenen Tönen gemalt ist, und eine Sprühdose hält. Gemalt von Urban-Art-Künstlerin Emesa an der Tür des Naxos Ateliers in Frankfurt am Main
Bild von Emesa am Eingang des Naxos Ateliers

Bild von Emesa am Eingang des Naxos Ateliers

Seit 2001 agiert das Team des Jugendladen Bornheim im NaxosAtelier im Ostend. Genau dort war…

4 Kommentare

  • ColorLoop sagt:

    wie whack das ist….
    „Kalendersprüche“ kann man natürlich auch sagen!

  • Udo sagt:

    Der Eine mag keine Sticker, der andere findet Stencils doof und ein weiterer mag keine Bügelperlenfiguren. Aber alles gehört doch irgendwie zum großen Feld der Streetart. Geschmackssache!
    Ich freue mich zB über jedes neue FAB Bild oder neue SGE Sticker. Was mich kalt lässt oder sogar nervt sind die City Geister oder Peng….Geschmackssache, halt.

    • stadtkind sagt:

      Im Einzelfall würde mich das nicht weiter interessieren, aber bei einer Serie von derlei Sprüchen, setzt dann doch irgendwann ein *augenroll*-Moment ein (wie auch bei den erwähnten Barbara-Zetteln). Geschmackssache wäre für mich die Frage, ob es Sinn macht, derart lange Texte im „Tag-Style“ zu verfassen und inwiefern die Umsetzung der Buchstaben als gekonnt zu bezeichnen ist. Weiterhin finde ich, dass der eigene Künstlername neben diesen „Kalendersprüchen“ eine unfreiwillig komische Wirkung erzielt.

  • ColorLoop sagt:

    Wie du schon erwähnst: Geschmackssache! – Aber Zitate/Kalendersprüche/Floskeln in den öffentlichen Raum zu taggen und dann erwarten das man etwas bei dem Betrachter auslöst; ist in meinen Augen reine Pubertät und kein Part von einer Streetartbewegung.

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