Keine Frage, wenn es um Urban Art in Frankfurt geht, gibt es nicht wenig unkreativen Output in den Straßen zu entdecken. So lassen sich z. B. Buchtitel, Zeilen aus Songs und sogar Veranstaltungsnamen, sowohl als Original oder als auch als vermeintlich pfiffige Abwandlung, entdecken. Als wäre also das nicht schon irgendwie cringe genug, gibt es nun auch noch Zitate von Franklin und Tucholsky, was mich irgendwie eher an Kalendersprüche oder auch an Wand-Tattoos erinnert.

Street Art mit Zitat von Benjamin Franklin

Street Art mit Zitat von Kurt Tucholsky

Lettering Obsession an der Friedensbrücke in Frankfurt am Main
Lettering Obsession

Lettering Obsession

Die Rückseite des Pfeilers mit dem Drohnenbild an der Friedensbrücke wurde ebenfalls neu bemalt. In…
Urban-Art-Wandbild mit Drohnen an der Friedensbrücke in Frankfurt am Main, u. a. mit Kent. (Juni2026)
Sprühkunst-Dreierlei an der Friedensbrücke (Sommer 2026)

Sprühkunst-Dreierlei an der Friedensbrücke (Sommer 2026)

Aktuelles Urban-Art-Wandbild mit Drohnenszenario an der Friedensbrücke in Frankfurt am Main.
Urban Art Frankfurt – Juli 2026
Urban Art Frankfurt – Juni & Juli 2026

Urban Art Frankfurt – Juni & Juli 2026

Urban-Art-Allerlei aus Frankfurt am Main, entdeckt und fotografiert im Juni und Juli dieses Jahres.

4 Kommentare

  • ColorLoop sagt:

    wie whack das ist….
    „Kalendersprüche“ kann man natürlich auch sagen!

  • Udo sagt:

    Der Eine mag keine Sticker, der andere findet Stencils doof und ein weiterer mag keine Bügelperlenfiguren. Aber alles gehört doch irgendwie zum großen Feld der Streetart. Geschmackssache!
    Ich freue mich zB über jedes neue FAB Bild oder neue SGE Sticker. Was mich kalt lässt oder sogar nervt sind die City Geister oder Peng….Geschmackssache, halt.

    • stadtkind sagt:

      Im Einzelfall würde mich das nicht weiter interessieren, aber bei einer Serie von derlei Sprüchen, setzt dann doch irgendwann ein *augenroll*-Moment ein (wie auch bei den erwähnten Barbara-Zetteln). Geschmackssache wäre für mich die Frage, ob es Sinn macht, derart lange Texte im „Tag-Style“ zu verfassen und inwiefern die Umsetzung der Buchstaben als gekonnt zu bezeichnen ist. Weiterhin finde ich, dass der eigene Künstlername neben diesen „Kalendersprüchen“ eine unfreiwillig komische Wirkung erzielt.

  • ColorLoop sagt:

    Wie du schon erwähnst: Geschmackssache! – Aber Zitate/Kalendersprüche/Floskeln in den öffentlichen Raum zu taggen und dann erwarten das man etwas bei dem Betrachter auslöst; ist in meinen Augen reine Pubertät und kein Part von einer Streetartbewegung.

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