Top Songs 2020 – Indie

Mit Punisher hat Phoebe Bridgers für mich das Album des Jahres abgeliefert und zwei Songs daraus sind auch in dieser Best-Of-Liste vertreten. Zu einem früheren Zeitpunkt wären es die Songs „Garden Song“ und „Kyoto“ gewesen, aber mit der Zeit haben sich zwei andere Songs aufgedrängt – wie das bei einem durchweg hervorragenden Album eben so ist. Die interessanteste Neuentdeckung war für mich die Liverpooler Band King Hannah, die in diesem Jahr mit „Tell Me Your Mind And I’ll Tell You Mine“ ihre erste EP veröffentlicht hat. Jedenfalls beeindruckt mich die Stimme bzw. der Gesang der Sängerin Hannah Merrick in „Crème Brûlée“ sehr. EP-Veröffentlichungen hat Beabadoobee bereits einige hinter sich, in diesem Jahr folgte das Debut im Longplayer-Format. Aufmerksam geworden bin ich auf die Britin durch ihren Song „Worth it“, der schwer nach Neunziger Jahre klingt. Der vierte im Bunde, der eine besondere Erwähnung wert ist, ist Kurt Vile. Seine 5 Songs umfassende EP enthielt u. a. 2 John-Prine-Neuinterpretationen, darunter ein Duett mit dem vom ihm verehrten Country-Sänger selbst, welcher nur wenige Monate vor der Veröffentlichung an den Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion verstarb.

10. Platz: Kurt Vile – „How Lucky“

9. Platz: Future Islands – „For Sure“

8. Platz: Sleaford Mods Ft. Billy Nomates – „Mork n Mindy“

7. Platz: King Hannah – „Crème Brûlée“

6. Platz: Other Lives – „Hey Hey“

5. Platz: Beabadoobee – „Worth It“

4. Platz: Idles – „Grounds“

3. Platz: Phoebe Bridgers – „I Know The End“ (Seth Meyers Live Performance)

2. Platz: Fleet Foxes – „Sunblind“

1. Platz: Phoebe Bridgers – „I See You“