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2 Comments

  • Anonymous sagt:

    Das Artwork ist ja ganz in Ordnung, aber blöd wieder mal zu sehen, dass „Street-Art“-Künstler:innen bereits getaggte Flächen einfach nur als schicken Hintergrund für Ihre eigenen Werke betrachten und damit jeglichen Respekt gegenüber „traditionellen“ Writer:innen (und derer Hinterlassenschaften) vermissen lassen. Kein Wunder, dass die meisten Sprüher:innen dementsprechend das was allgemein als Street-Art (vor Allem Paste-ups) bezeichnet wird haten und ablehnen. Schade.

    • stadtkind sagt:

      In einem Döll-Song hieß es mal „Verlang’ kein‘ Respekt vor dir, wenn du nicht respektierst“. Allerdings: Da bis auf Auftragsarbeiten und Halls alle Flächen Eigentum anderer sind und ohne Genehmigung beklebt, bemalt und beschrieben werden, kann ich mit Argumentationen, die sich erst ab dem Moment mit „Respekt“ befassen, wenn jemand seinen eigenen Otto irgendwo hinterlassen hat, nur wenig anfangen. Kann mir aber nicht wirklich vorstellen, dass wenn eine Person oder Crew mit unzähligen Tags in der Stadt präsent ist, sich ernsthaft daran stört, wenn mal eines überklebt wird, ich mein’ wie empfindlich kann man sein? Aufgrund deines Kommentars habe ich mich durch einige Tag-Fotos geklickt und sehe, dass besonders an Flächen, wo diesbezüglich viel passiert, eigentlich auch immer einige Tags ganz oder teilweise überschrieben werden, da müsste man also gar nicht solche Papierarbeiten hervorheben, die, zumindest in Frankfurt, sowieso nur rar gesät sind.

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