Stadtmöbel mal anders

Wenn wie zuletzt erst wieder Sperrmüllzeit hier in der Gegend ist, ist es immer wieder interessant zu beobachten, wie viel von dem Krempel tatsächlich noch bis zum Zeitpunkt der Abholung auf den Gehwegen zurückbleibt, zumal das Zeug im seltensten Fall, wie vorgegeben, erst am Abend vor der geplanten Abholung auf den Gehweg gestellt wird.

Der Normalsterbliche neigt ja beim Erblicken von Sperrmüll gelegentlich dazu, das ein oder andere Mobiliar oder Wohn-Accessoire vom Sperrmüll zu entfernen sprich, es mitzunehmen, daheim aufzubereiten und weiterzuverwenden, aber es gibt auch immer wieder welche, die nachts mit einem Sprinter o.ä. durch die Gegend ziehen und sogar die großen Brocken aufladen, wie ich auch neulich Nacht erst wieder feststellten durfte.

Die fünf Fotos hier zeigen keine Sperrmüll-Möbel, zumindest waren sie zum Zeitpunkt der Aufnahme (in den letzten zwei Monaten) nicht als solches erkennbar, sondern sind einzeln in den jeweiligen Wohngebieten anzutreffen gewesen- vermutlich getreu dem Motto „einfach hinstellen, wird schon jemand mitnehmen“.

Besonders gut gefielen mir seinerzeit die drei Stühle nahe einer Busstation, wie auch die Couch auf dem ersten Foto, die könnte ja auch locker als Inventar vom Café Maingold durchgehen…

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