Ich mag zwar auch die Olympischen Sommerspiele mit ihren Wettbewerben in Leichtathletik, Schwimmen, Turnen und den Ballsportarten, aber Olympia im Winter steht bei mir mindestens ebenso hoch im Kurs – früher vor allem wegen Eishockey (Kanada, Russland, Finnland) und den Ski-Wettbewerben, besonders, wenn jemand wie Alberto Tomba, der immer so aussah, als hätte er ein paar Portionen Pasta zu viel gegessen, die Slalompiste hinuntergebrettert ist und alles abgeräumt hat. Im Laufe der Zeit sind aber noch andere Sportarten hinzugekommen, und es sind nicht die vermeintlich coolen Snowboard-Disziplinen, sondern Curling und besonders die Wettbewerbe der Paare und der Frauen beim Eiskunstlauf.

Am Donnerstagabend stand die Kür der Frauen auf dem Programm und die US-Amerikanerin Alysa Liu ließ dabei mit einer herausragenden Show, die nicht nur das Publikum vor Ort mitgerissen hat, die japanische Konkurrenz, die die Plätze zwei bis vier belegte, hinter sich. Besonders ab dem Moment, wenn der Disco-Teil des Donna Summer Songs „MacArthur Park Suite“ beginnt, steigt die Party in der Halle. Die gerade einmal 20 Jahre alte Eiskunstläuferin kommentierte ihren Lauf noch auf dem Eis mit den Worten: „That’s what I’m f*ing talking about!“ Pressestimmen dazu lauteten u. a. „Pure Magie“, „Show der Extraklasse“, „Spektakuläre Kür“ und „Hollywoodreifer Sieg“.

2022 hatte sie bereits bei den Weltmeisterschaften in Montpellier die Bronzemedaille gewonnen, hängte danach aber die Eiskunstlauf-Karriere an den Nagel, weil sie genug hatte von all den Entbehrungen und Verboten, die ein solches Profidasein vermeintlich mit sich bringt. 2024 kehrte sie – zu ihren eigenen Bedingungen – zurück und wurde 2025 prompt Weltmeisterin.

Die pure Magie! Alysa Liu holt Gold auf dem Eis | Olympia 2026 | Eiskunstlauf | Kür | Frauen
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Die Gold-Kür von Alysa Liu | Olympia Mailand Cortina 2026 | sportstudio
Direktlink: Von 3 auf 1: Die Gold-Kür von Alysa Liu

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