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Die 1980 auf Initiative von Michel Friedman und Hilmar Hoffmann gegründeten Jüdischen Kulturwochen sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Kulturprogramms der Jüdischen Gemeinde und der Stadt Frankfurt. Trotz des Terrorangriffs der radikalislamischen Hamas auf Israel finden die von 22. Oktober bis 7. November vorgesehenen Jüdischen Kulturwochen 2023 in Frankfurt statt. Als Highlights nennt das Festivalprogramm die Stand-Up-Comedy von Modi Rosenfeld, Kulinarik der New Yorker Zero-Waste Köchin Chelsea Turowsky und Musik des Kammerorchester Jewish Chamber Orchestra Munich. Insgesamt gibt es über 25 Veranstaltungen zu entdecken, u. a. die folgenden drei mit Bezug zu Ausstellungen.

Carsten Fock goes JKW – Pop-Up Ausstellung
Mo, 23.10.23 | Beginn: 19 Uhr | Einlass: 18:30 Uhr | Eintritt frei | Schweizer 5

Carsten Fock steht für mich vor allem für sein legendäres „Lives and works in Frankfurt a. M.“-T-Shirt, das in den 1990er Jahren erhältlich war. Heutzutage gehört er zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Künstlern Deutschlands. Anlässlich der Jüdische Kulturwochen hat er eine Plakat-Sonderedition kreiert, die in dieser Pop-Up Ausstellung von ihm persönlich präsentiert wird. Die Edition kann neben Einzelstücken erworben werden.


Sammlungswerkstatt Provenienzforschung
Mi, 25.10.23 | Beginn: 17 Uhr | Eintritt frei | Universitätsbibliothek JCS, Zentralbibliothek
Voranmeldung: events[at]ub.uni-frankfurt.de

Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg forscht in einem Projekt nach NS-Raubgut in den eigenen Beständen. In der Sammlungswerkstatt Provenienzforschung werden Details über das Projekt und die bisherigen Ergebnisse präsentiert.


Chagall, Beckmann, Klapheck. Jüdische Themen in der Kunst – Themenführung im Städel Museum
Do, 26.10.23 | Beginn: 19 Uhr | Eintritt: 16 € regulär, 14 € ermäßigt | Städel Museum
Anmeldung über: info[at]staedelmuseum.de

50 Jahre Kunstgeschichte fasst das Städel Museum unter einem Dach zusammen, dazwischen auch immer wieder Themen jüdischer Kultur und jüdischen Lebens. Die Führung konzentriert sich auf die Sammlungsbereiche Kunst der Moderne und Gegenwartskunst und stellt Werke wie Marc Chagalls „Man sagt (On dit)“ (1912), Max Beckmanns „Die Synagoge in Frankfurt am Main“ (1919) oder Konrad Klaphecks „Der Gesetzgeber“ (1969) zur Diskussion.

Plakatwettbewerb zur Europawahl 2024 _ Die prämierten Entwürfe

Plakatwettbewerb zur Europawahl 2024 – Die prämierten Entwürfe stehen fest

Eingereicht wurden für den Plakatwettbewerb „Erste Wahl“ 358 Entwürfe. Erfolgreich waren die Plakatgestaltungen von Verena Mack (Hochschule für Gestaltung Offenbach), Fabio Navarro Rubio, Maria Viktoria Junker und Maja Steinbach (Hochschule…
Plakatgestaltungen in Frankfurt - Aufstand in der Basis

Plakatdesign in Frankfurt (Winter + Frühjahr 2024)

Im März herrschte offenbar reges Treiben auf den Baustellenkränen, Hochhäuserdächern und Kirchturmspitzen Frankfurts. Über die „Kran-Kletterer" berichteten vereinzelt auch die Medien, unerwähnt blieb jedoch das Erklimmen der Spitze des Doms.…
Plakataktion in Gedenken an die Opfer des NSU

Plakataktion in Bockenheim gedenkt den NSU-Opfern

In Bockenheim sind mir heute einige Plakate aufgefallen, auf denen mit einfachen s/w-Portraits allen 10 Todesopfern des NSU gedacht wird: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut,…
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