Hans Leistikow war in den 1920er Jahren im städtebaulichen und sozialen Programm des „Neuen Frankfurt“ von Ernst May eine der prägenden Figuren und wichtigster Grafikdesigner. Er war aber auch Maler, Gestalter, Bühnenbildner, Autor und Lehrer. Er unterrichtete an der Werkakademie Kassel und der Frankfurter Kunstschule, gestaltete Buchumschläge und Plakate, entwarf darüber hinaus auch Tapeten und Fußbodenbeläge und schuf grafischer Blätter und Objekte. Nach dem Krieg entwarf er die Glasfenster des Frankfurter Doms und Fenster der Westend-Synagoge in Frankfurt am Main.

Das Frankfurter Dommuseum widmet Hans Leistikow die Sonderausstellung Zurück in die Moderne. Im Sakristeum im Haus am Dom wird sein vielfältiges Werk präsentiert, darunter sechs Stempelvarianten des Frankfurter Adlers sowie andere sehenswerte Gestaltungen. Außerdem kann man (digital) durch die Ausgaben der Zeitschrift Das Neue Frankfurt blättern. Im Kreuzgang des Kaiserdoms zeigt die US-amerikanischen Künstlerin Laura J. Padgett großformatige Fotos, die sie in den Jahren 2020/21 in der Westend-Synagoge aufgenommen hat.

Haus am Dom: Hans Leistikow - Zurück in die ModerneHaus am Dom: Hans Leistikow - Zurück in die Moderne

Haus am Dom: Hans Leistikow - Zurück in die Moderne

Haus am Dom: Hans Leistikow - Zurück in die Moderne

Haus am Dom: Hans Leistikow - Zurück in die Moderne

Haus am Dom: Hans Leistikow - Zurück in die Moderne

Dommuseum: Hans Leistikow - Zurück in die Moderne

Die Ausstellung „Hans Leistikow – Zurück in die Moderne“ läuft vom 14.10.2022-15.01.2023

Update 01/2023: Das Dommuseum Frankfurt verlängert kurzfristig die Ausstellungsdauer um zwei Wochen bis 29. Januar 2023.

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