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Clubs leisten einen wertvollen Beitrag für eine lebendige Kulturlandschaft, fallen aber in der politischen Wahrnehmung oftmals unter den Tisch, da in Deutschland das Kulturverständnis immer noch mehrheitlich das umfasst, was gemeinhin als Hochkultur bezeichnet wird. Auch während der Corona-Pandemie war des Öfteren zu vernehmen, dass Clubbetreiber*innen sich von der Politik weitgehend alleingelassen fühlten und Hilfen nicht ansatzweise gereicht hätten. Bis Mai 2021 galten nur Konzerthäuser, Museen, Opern und Theater als Anlagen kultureller Zwecke, Musikclubs wurden bis dahin als Vergnügungsstätten eingestuft und somit mit Bordellen und Spielhallen gleich behandelt. Dadurch waren sie nur in wenigen städtebaulichen Gebieten zulässig und nicht besonders schützenswert, z. B. vor der Verdrängung durch Investoren und geplante neue Bebauungen.

Unter dem Motto „Clubs are Culture“ finden vom 23.-25. August einige Veranstaltungen in Frankfurt statt, darunter auch die Podiumsdiskussion „Clubs are Culture – Und jetzt?“ über eine zeitgemäße Kulturförderung, da es speziell in Hessen im Vergleich zu anderen Bundesländern kaum Förderprogramme geben soll. Für die Veranstaltung im Tanzhaus West (Raum: Landungsbrücken Frankfurt) wurden die folgenden Vertreter*innen der Landespolitik eingeladen: Bijan Kaffenberger, MdL (SPD), Mirjam Schmidt, MdL (Die Grünen), Kaweh Nemati (CDU), Dr. Stefan Naas, MdL (FDP), Matthias Morgenstern (Vorsitzender Live in Hessen). Moderieren wird Christian Arndt, u. a. Autor des Buches Electronic Germany. Einlass ist ab 19:30 Uhr, Beginn um 20:30 und der Eintritt ist frei.

• Clubs are Culture im Internet. WebsiteYouTubeSoundcloud X (früher: Twitter)

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