Ende Oktober berichtete ich im Artikel An der MOMEM-Tür gescheitert über die ungewöhnliche „Türpolitik“ beim MOMEM, da es vor Ort offenbar keinen regulären Kassenbetrieb wie bei anderen kulturellen Einrichtungen gibt und somit keine Bezahlung mit Bargeld (und auch nicht mit EC- oder Kreditkarte) möglich ist. Zum Bezahlen wird ausschließlich auf die online durchzuführenden Methoden Lastschrift, Mastercard, PayPal und VISA verwiesen, auch wenn man bereits vor der Tür steht und beispielsweise spontan die Ausstellung besuchen möchte. Nach dem gescheiterten Ausstellungsbesuch bin ich auf der Plattform Trip Advisor im Internet noch auf negative Kommentare/Erfahrungsberichte zum selben Sachverhalt gestoßen.
Die Bürgerrechtsgruppe „die Datenschützer Rhein Main“ hat im November das Thema ebenfalls aufgegriffen und dazu die Artikel MOMEM (Museum of Modern Electronic Music) Frankfurt: Bargeldzahlung beim Ticketkauf nicht erwünscht bzw. unmöglich? und MOMEM (Museum of Modern Electronic Music) Frankfurt: Mit städtischen Geldern gefördert, aber Bargeldzahlung beim Ticketkauf nicht erwünscht bzw. unmöglich veröffentlicht. Darüber hinaus haben dDRM eine Anfrage an den Stadtkämmerer Dr. Bastian Bergerhof und die Fraktionen in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung (pdf) gerichtet. Ergebnis: Am 19. Dezember 2022 wird der Stadtverordnete Nico Wehnemann (Die Partei) das Thema in der Stadtverordnetenversammlung einbringen.