Welche Rollen spielten Frauen in der Graffitiszene in den 1980er Jahren – und welche spielen sie heute? In der Gesprächsrunde „Flygirls? – Frauen im Graffiti” spricht Moderatorin Anke Rees mit Jennifer Kauka und Lilian aka REAM, die Teil der Hamburger Szene waren bzw. sind, sowie mit der Kriminologin Friederike Häuser, die sich seit vielen Jahren mit den politischen Dimensionen von Graffiti beschäftigt, u. a. hat sie  zwei wissenschaftliche Sammelbände („Graffiti und Politik“ und „Graffiti. Interdisziplinäre und kontemporäre Perspektiven“) herausgegeben, in denen sie gesellschaftliche Einflussgrößen auf die Szene und soziale Dynamiken innerhalb der Szene untersucht. Bereits vor einigen Wochen war sie auch in der Doku-Reihe „Urban Art: Wem gehört die Stadt?“ zu sehen.

„Ich weiß nicht wie viele Fotos es gibt von Männern, die vor ihrem Zug stehen, Oberkörper frei […] das ist dann irgendwie normal und okay und cool. Und sobald ’ne Frau ein Foto von sich veröffentlicht auf Instagram oder so mit ’ner kurzen Hose an, geht’s komplett nur darum, was sie anhat, dass sie doch wahrscheinlich nur ihren Körper jetzt zeigen will […] Es ist immer, dass die Weiblichkeit scheinbar eine Rolle spielt, dass Frauen nicht einfach malen können des Malens willen, sondern immer noch ’ne Extra-Dimension dazu gesehen und vor allem dazu bewertet wird – von Männern. “ (Friederike Häuser)

Der Talk fand im Rahmen von Eine Stadt wird bunt am 4. Mai 2023 im Großen Hörsaal des Museums für Hamburgische Geschichte statt.

TALK: Flygirls? Frauen im Graffiti
Reine Männersache? Von Flygirls und Female Crews. Frauen im Graffiti

Urban Art Frankfurt – März und April 2026 (Stencil von Frida Kahlo)
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Hall of Fame in Frankfurt - April 2026
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Bild einer Frau, die ganz in rosafarbenen Tönen gemalt ist, und eine Sprühdose hält. Gemalt von Urban-Art-Künstlerin Emesa an der Tür des Naxos Ateliers in Frankfurt am Main
Bild von Emesa am Eingang des Naxos Ateliers

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