Wenn es um den Sound of Frankfurt geht, dann meistens um Techno, mit Fokus auf weiße DJs, Musiker und Producer. Immer etwas außen vor: Der kommerzielle Dance-Bereich und besonders die Rolle und Geschichte von den Schwarzen Protagonisten, die in teils sehr erfolgreichen Produktionen für Gesang oder Rap verantwortlich waren, z. B. Penny Ford und Turbo B für Snap!, Zion (auch: Zyon) und Vernom Jerome Price für Eye-Q-Produktionen von Mosaic III, Dance 2 Trance u. v. m. oder auch Bernard Greene alias B. G. The Prince Of Rap.

Das FAZE Mag meldete gestern den Tod von Bernard Greene, der vor allem von Anfang bis Mitte der 1990er-Jahre als B. G. The Prince Of Rap bekannt wurde. Geboren wurde er 1965 in Washington D. C., gestorben ist er in Wiesbaden, dazwischen leistete er seinen Dienst bei der US Army in Frankfurt am Main.

Bernard Greene rappte nicht auf für Rap typischen Beats, sondern in Dance-Produktionen, die musikalisch weniger Club-orientiert waren als die nur wenige Jahre zuvor aus Chicago stammende Hip House Music von z. B. Fast Eddie („Let’s go“) und Tyree Cooper („Turn up the bass“), aber dankenswerterweise auch nicht dem noch später folgenden Eurodance-Schema entsprachen, was vermutlich daran lag, dass die Musik vom größtenteils geschmackssicheren Rolf Ellmer alias Jam El Mar von Jam & Spoon und Dance 2 Trance produziert wurde.

„Rap to the world“ war damals meine erste Schallplatte von ihm, aber durchgestartet ist er mit dem ein Jahr später veröffentlichten Song „This beat is hot“. Das 1994 folgende „The colour of my dreams“ sollte sogar seine erfolgreichste Single werden, zumindest gemessen an der Charts-Platzierung in Deutschland.

B. G. The Prince Of Rap – „This beat is hot“

B. G. The Prince Of Rap – „The colour of my dreams“

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