Mit der ab dem 31. März 2022 erhältlichen 6. Ausgabe der Gossenpost geht zugleich eine Änderung des Formats einher. Ich finde, das ist eine gute Entscheidung, denn als eine einst bei The Graffiti Review von Gossenpost selbst ins Spiel gebrachten „well done printed publication“ habe ich das bisherige Heft im Querformat nicht unbedingt verstanden, denn auch Format und Papier auch von Bedeutung sind, wenn es um Lesbarkeit bzw. dem Aufnehmen von Informationen – in diesem Fall eben Fotos – geht. Bisher war es so, dass beim Aufschlagen des Heftes aufgrund zu geringer Papierstärke für den Umschlag die Seiten seitlich wegfallen, es sei denn, man setzt sich zum Lesen an einen Tisch um diesen als Unterlage zu nutzen, aber dann kann ich auch gleich den Rechner einschalten, denn ich kann auch ganz gut „tons of pictures on the internet every day“ anschauen, ohne sie zu vergessen, denn das hat nichts mit dem Medium zu tun, sondern mit den Leser*innen, wie die Inhalte aufbereitet sind und präsentiert werden und natürlich vor allem mit dem, was überhaupt gezeigt wird – vielleicht sind „tons of pictures“, z. B. im Graffitikontext letztlich nämlich einfach nur tons of same, same …?

So, jetzt aber genug der Ersten-Welt-Probleme, wie auch schon bei den früheren Gossenpost-Releases gibt es auch dieses Mal eine Online-Preview. Die neue Gossenpost-Publikation erscheint jetzt nicht nur im lesefreundlichen Hochformat, sie ist nun auch auf üppige 260 Seiten angewachsen! Angekündigt sind über 2500 alte und neue Fotos, die Tags und Throw-ups aus Frankfurt am Main und Offenbach zeigen. Die Stückzahl ist auf 300 Exemplare limitiert. Außerdem gibt es 100 Specialpacks mit Stofftasche, Aufklebern, Postkarten, Bierdeckeln und einem Poster. Preisinformationen habe ich keine gefunden oder beim Überfliegen des Instagram-Handle von Gossenpost übersehen. Zu haben ist das alles wie eingangs erwähnt am 31. März, und zwar ab 19 Uhr im Husslehof im Gallus.

Bild einer Frau, die ganz in rosafarbenen Tönen gemalt ist, und eine Sprühdose hält. Gemalt von Urban-Art-Künstlerin Emesa an der Tür des Naxos Ateliers in Frankfurt am Main
Bild von Emesa am Eingang des Naxos Ateliers

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Dreierlei von Obskur 87, Semor The Mad One und Monkey HPZ an der Frankfurter Friedensbrücke.
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