Thomas Koch alias DJ T gründete vor mittlerweile über 30 Jahren in Frankfurt am Main die „Groove“. Das damals noch recht dünne Heft, das vor seinem Umzug nach Berlin auch noch den Untertitel „Sound of Frankfurt Magazin“ trug, wurde zu einem der wichtigsten Printmedien für elektronische Musik und erreichte internationale Anerkennung. Wie einige andere Musikzeitschriften in Deutschland, stellte allerdings auch die Groove im Jahr 2018 mit der Ausgabe #175 die Produktion des Print-Magazins ein und bestand fortan nur noch online.

Mit einer Sonderausgabe, der Groove #176, meldet sich das Magazin nach rund 4 Jahren mit einer üppigen, 148 Seiten umfassenden Heftproduktion im Zeitschriftenhandel zurück. Das Heft ist vor allem ein Rückblick auf das vergangene Jahr, eingeteilt in die vier Jahreszeiten. Jedes Kapitel beginnt mit einer Einleitung der relevantesten News des Quartals, bevor im Anschluss daran die eigentlichen Beiträge folgen und Reviews von Alben, Compilations, EPs und Singles sowie Charts der jeweiligen drei Monate aufgelistet werden. Darüber hinaus gibt es interessante Interviews mit Sven Väth, Ellen Allien, Autechre und Beiträge mit oder über Daft Punk, Electric Indigo und Luz1e sowie Berichte über Sexismus in der Clubkultur u. v. m.

Groove Ausgabe 176

Ellen Allien, Electric Indigo, Luz1e und Sven Väth in der Sonderausgabe des Groove-Magazins

Bis auf – ausgerechnet – das Cover-Foto, gefällt mir die Sonderausgabe inhaltlich wie auch gestalterisch außerordentlich gut und ich hoffe es wird künftig zu weiteren Sonderausgaben reichen, allerdings ohne dass weitere vier Jahre vergehen.

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