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Aufgrund der am Sonntag erfolgten Ausstrahlung im Fernsehen von einem Freund darauf aufmerksam gemacht worden: Sisters with Transistors: Die verkannten Heldinnen der elektronischen Musik.

Der Dokumentarfilm zeichnet eine neue Rückschau auf die Entwicklung elektronischer Musik durch die visionären Künstlerinnen, die die Grenzen der Musik neu definiert und geprägt haben: Clara Rockmore, Daphne Oram, Bebe Barron, Delia Derbyshire, Maryanne Amacher, Pauline Oliveros, Wendy Carlos, Eliane Radigue, Suzanne Ciani und Laurie Spiegel. Sie gehören zu den Pionierinnen des modernen Klangs, nahmen die Entwicklung der elektronischen Tanz- und Popmusik vorweg und dürften trotzdem nur der wenigsten Menschen ein Begriff sein.

„Der Film verknüpft die Geschichten dieser Frauen zu einem Zeit- und Sittenbild über bald ein Jahrhundert hinweg. Ihre Faszination für elektronisch erzeugte Klänge eröffnete ihnen die Möglichkeit, im Schatten der Männer einen eigenen Weg zu finden – und unbemerkt an ihnen vorbeizuziehen. Viele ihrer Errungenschaften haben Einzug erhalten in die aktuelle Musik, von der Avantgarde bis zum Charts-Pop. Oder sie werden gar selbst zu Stars – wie Suzanne Ciani, die in Philharmonien wie auf Popfestivals gefragt ist.“ (arte.tv)

Die ab 21:15 min. zu hörende Titelmelodie aus der 1960er-Jahre BBC-Sendung „Doctor Who“ wurde von Delia Derbyshire (in 40 Tagen(!)) produziert und Anfang der 1990er-Jahre von The Timelords (später: The KLF) in ihrem Song „Doctorin‘ The Tardis“ verwendet.

Sisters with Transistors, Pionierinnen der elektronischen Musik | Doku HD | ARTE

• In der Arte-Mediathek noch bis zum 31. März 2025 verfügbar.

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