Dead Drops in Frankfurt

Dead Drops ist ein anonymes, offline Peer-to-Peer File-Sharing Netzwerk im öffentlichen Raum. Gibt man bei Wikipedia den Begriff Dead Drops ein, gelangt man zu einer Seite die den Begriff „Toter Briefkasten“ thematisiert. Hierzu heißt es:

Der tote Briefkasten ist – im Gegensatz zu einem normalen Briefkasten – nur dem Absender und dem Empfänger als solcher bekannt und damit vor Entdeckung durch Nichteingeweihte geschützt. Er wird von Personen verwendet, die nicht offen oder postalisch miteinander in direkten Kontakt treten können oder wollen, beispielsweise durch Mitarbeiter und Zuträger von Nachrichtendiensten, durch Informanten von Journalisten, aber auch durch Erpresser.“ (Wikipedia)

Im nachfolgenden Videoclip stellt Aram Bartholl, der dieses Projekt bereits 2010 ins Leben gerufen hat, sein angestrebtes Prinzip vor.

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Also alles ganz easy: Daten aufspielen, USB-Stick irgendwo befestigen, den Ort auf der Dead Drops-Seite eintragen und fertig.

In Frankfurt lassen sich auch einige Dead Drops ausfindig machen, zum Beispiel hinter der Schirn Kunsthalle.

Dead Drops in Frankfurt

Dead Drops in Frankfurt

Coole Sache, die ich übrigens bei Finnsland entdeckt habe, der kürzlich nochmals darüber berichtete, da er zum Thema Dead Drops auf der Website vom Kulturnetz Frankfurt e.V. einen Artikel veröffentlicht hat.

„Nobody will notice because you are offline.“

1 Kommentar zu “Dead Drops in Frankfurt

  1. […] Januar 2012USB Sticks in Wänden: Bondage Fairies nehmen Dead Drop ernstFür das Projekt “Dead Drops”hatte der Künstler Aram Bartholl vor einiger Zeit dazu aufgerufen, […]

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