Vom 11. September 1981 bis zum 29. März 2013 zeigte das ZDF 300 Folgen der Krimiserie „Ein Fall für zwei“. In über 30 Jahren (!) ermittelte dabei der Privatdetektiv Josef Matula, gespielt von Claus Theo Gärtner, im Auftrag der Mandanten eines vertrauten Rechtsanwaltes. Die Figur dieses Rechtsanwaltes wurde in all dieser Zeit insgesamt vier Mal neu besetzt. Es begann mit Günter Strack, ging weiter mit Rainer Hunold, gefolgt vom kürzesten und meinens Erachtens auch schwächsten Gastspiel seitens Mathias Herrmann und endete bei Paul Frielinghaus, der diese Rolle am längsten bekleidete.

"Josef Matula was here" am Eisernen Steg

Die Idee, „Ein Fall für zwei“ in komplett neuer Besetzung und etwas zeitgemäßer nochmals aufleben zu lassen fand ich prinzipiell nicht verkehrt, jedoch glaube ich, dass der Zeitpunkt, dies bereits ein Jahr nach Ausstrahlung der letzten Folge mit der klassischen Besetzung zu tun, zu früh erfolgte. Weiterhin wurden die vier neuen Folgen viel zu schnell nacheinanderer gesendet, die wechselweise Ausstrahlung mit anderen Formaten, wie früher mit „Der Alte“, „Derrick“ oder auch „Aktenzeichen XY“ entfiel, das ZDF sendete alle die neuen Fälle innerhalb von 22 Tagen. Vielleicht sanken die Quoten auch deswegen von Folge zu Folge.

"Ein Fall für zwei 1981-2013, Claus, thank you" am Eisernen Steg

Dem „Ein Fall für zwei“ und seiner zur Kultfigur avancierten Figur Josef Matula hat sich offenbar ein großer Fan dieser Serie am Eisernen Steg in Frankfurt angenommen und mit seinem Marker, zwischen all den Liebesschlössern, einiges an Dankes- und Erinnerungs-Bekundungen hinterlassen.

"Never forget Ein Fall für zwei" am Eisernen Steg

"Ein Fall für zwei-Thank you" am Eisernen Steg

"Thank you Claus Theo" am Eisernen Steg

"Ein Fall für zwei" am Eisernen Steg

Bild einer Frau, die ganz in rosafarbenen Tönen gemalt ist, und eine Sprühdose hält. Gemalt von Urban-Art-Künstlerin Emesa an der Tür des Naxos Ateliers in Frankfurt am Main
Bild von Emesa am Eingang des Naxos Ateliers

Bild von Emesa am Eingang des Naxos Ateliers

Seit 2001 agiert das Team des Jugendladen Bornheim im NaxosAtelier im Ostend. Genau dort war…
„Skyline im Grün“-Wandbild am Franziskushaus in Frankfurt
Skyline im Grünen

Skyline im Grünen

Wandbild der Offenbacher Agentur Artmos4 am Franziskushaus im Frankfurter Nordend. Zwischen Wiesen, Blumen und Bäumen…
Obskur87, Semor The Mad One und Monkey HPZ an der Friedensbrücke in Frankfurt
Sprühkunst-Dreierlei an der Friedensbrücke (Frühjahr 2026)

Sprühkunst-Dreierlei an der Friedensbrücke (Frühjahr 2026)

Dreierlei von Obskur 87, Semor The Mad One und Monkey HPZ an der Frankfurter Friedensbrücke.

3 Kommentare

  • tonari sagt:

    Ich habe die Serie auch ganz gerne geschaut.
    Claus Theo Gärtner hat den Matula zur Kultfigur gemacht.
    Prima, dass man nun im Stadtbild so an ihn erinnert.

  • Jürgen sagt:

    Mir sind die ganzen Botschaften bei meinem letzten Gang über den Eisernen Steg auch aufgefallen. „Ein Fall für Zwei“ habe ich eigentlich nie bewusst geschaut, aber diese Botschaften fand ich schon irgendwie lustig. Auf jeden Fall ein interessanter Kontrast zu den ganzen Schlössern…

  • Das muss ich mir auch bald mal anschauen :-)
    Habe den „Fall fuer zwei“ zwar immer geschaut aber nie richtig gemocht, Matula war eigentlich nur noch gut um drueber zu lachen. Und dann kam die letzte Folge, Matula schritt in den Sonnenuntergang wie ein Westernheld und ploetzlich wurde ich ganz emotional…die Jugend war wohl endgueltig rum*huestel

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner