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Wohnhochhaus in Frankfurt Schwanheim mit XL-Portrait von Henriette Fürth

Nach dem Carl-Friedrich-Gauß-Mural im Nordend, den Murals mit den spielenden Kindern in Fechenheim und dem XL-Portrait von Gerhart Hauptmann in Niederursel zeichnet sich Thomas Stolz für eine weitere großflächige Fassadengestaltung in Frankfurt am Main verantwortlich, diesmal im Stadtteil Schwanheim. An einem Wohnhochhaus zu sehen ist ein XL-Portrait von Henriette Fürth.

Henriette Fürth lebte von 1861-1938. Sie wurde in Gießen als Tochter jüdischer Eltern geboren, lebte in Darmstadt und Frankfurt am Main und machte sich einen Namen als Publizistin, Sozialpolitikerin und Frauenrechtlerin.

»Henriette Fürth lebte in dem Spannungsfeld von jüdischem Glauben, sozialistischer Überzeugung und einem bürgerlichen Lebensstil. Sie hat sich nicht nur gegen Diskriminierungen gewandt, sie hat sie vielfach auch von vermeintlich „fortschrittlichen“ Gleichgesinnten erfahren. Henriette Fürth wandte sich insbesondere gegen die Diskriminierung von Juden, Frauen und Arbeitern. Sie war seit 1896 Mitglied der SPD und für diese Partei von 1919 bis 1924 Mitglied im Frankfurter Stadtparlament, der Stadtverordnetenversammlung.« (de.wikipedia.org)

Großflächige Fassadengestaltung in Frankfurt-Schwanheim zeigt Henriette Fürth

Henriette Fürth Mural-Art an Wohnhochhaus in Frankfurt-Schwanheim

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