Blick nach oben

Der acht Meter hohe Märchenbrunnen neben dem Schauspielhaus in Frankfurt hat „Zuwachs“ bekommen. Die Nymphe, für die einst ein einfaches Mädchen aus Niederrad, Margarete Endres, Model gestanden hatte, freut sich über eine Spielzeugpuppe. Geschaffen wurde die 1910 eingeweihte Skulptur aus weißem Marmor einst von Städel-Professor und Bildhauer Friedrich Christoph Hausmann. [Was man halt so alles in Erfahrung bringt, wenn man ein Püppchen mit lila Haaren entdeckt…]

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Höher als acht Meter befindet sich eine weiße Sitzbank auf dem Dach eines Gebäudes in der Savignystraße. Sinn, Zweck und Herkunft dieser riesengroßen Holzbank hat sich mir bisher nicht erschlossen. Ist diesbezüglich jemanden etwas bekannt? Derart überdimensional groß gestaltete Sitzgelegenheiten kenne ich nämlich sonst nur aus der Werbung und in rot. Im Vergleich dazu wirkt selbst die Baumelbank in Bergen-Enkheim wie eine XS-Ausgabe.

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Mit dem Kartendienst von Bing kann man dieses Dach auch mal von oben betrachten, einzig das Einbetten der attraktiveren, schrägen Vogelperspektive scheint wohl nicht möglich.

Etwas eindeutiger liegt der Sachverhalt im Nordend. Dort habe ich kürzlich ein Haus gesehen, bei dem das Dach als Werbefläche genutzt wird.

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Auch hier ist derzeit das Kartenmaterial bei Bing aktueller als bei Google, so dass man sich das Werk der „Bausanierer“ aus Frankfurt auch mal von oben anschauen kann.