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Zum 20. Todestag von Torsten Fenslau

Am 6. November 2013 jährt sich bereits zum 20. Mal der Todestag von Torsten Fenslau, welcher im Alter von nur 29 Jahren mit seinem Auto verunglückte. Mit unterschiedlichen Musik-Projekten machte er besonders Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre von sich reden. Weiterhin war er im legendären Dorian Gray am Frankfurter Flughafen als DJ tätig und als der Hessische Rundfunk 1990 die Sendereihe hr3 Clubnight startete, war er zusammen mit den DJs Sven Väth, Heinz Felber, Lady D. und Chilly T. von Anfang an dabei.

Torsten Fenslau kann unzählige Produktionen vorweisen: Die bekannteste dürfte hierbei „Mr. Vain“ von Culture Beat sein, welche 1993 in vielen Ländern ganz weit vorne in den Charts landete. Doch auch in den Jahren zuvor war er bereits für viele Songs verantwortlich, die sich besonders in der damaligen Technohouseszene großer Beliebtheit erfreuten.

Mit Out Of The Ordinary verarbeitete er 1988 die „The dream“-Rede von Martin Luther King, 1989 sprach Jo van Nelsen für das damals personell anders aufgestellte Culture Beat „Der Erdbeermund“ ein und 1990 verkündete sein Klangwerk-Kompagnon Alexander Abraham, dass „Die Kybernauten“ Melbourne erreicht haben. Und weil Musik am besten immer für sich selbst spricht, habe ich aus gegebenem Anlass eine Top 10 mit Produktionen zusammengestellt, an denen Torsten Fenslau beteiligt war.

2 Kommentare

  1. Bin heute zufällig auf dein Blog gestossen (Google suche nach Clever und Smart) und kann deine Top 10 bis auf die Tatsache, dass ich System weiter vorne ansiedeln würde uneingeschränkt teilen. Wobei…..“Wir schicken dich ins All“ noch besser wäre als die Schwarze Zone.
    Ach ja….wenn Du Dein Clever und Smart mal in den Fingern hast…schick mir mal nen Screenshot von einer Szene von Clever mit ausgeschlagenen Zähnen mit der Sprechblase: „meine Fähne meine Fähne….“ Ich könnte das aus diversen Gründen bei Gelegenheit gebrauchen :-)
    Jetzt werde ich mal weiter schmökern hier. :-)

  2. jochen sagt

    Ich saß an jenem Samstagabend wie bei jeder Techno-Clubnight vor der Stereoanlage mit den Fingern an den Record- und Play-Knöpfen, als nach einer unerwarteten Stille, die auch noch unerwartet lange dauerte, sich ein Sprecher von HR3 zu Wort meldete und Torsten Fenslaus tödlichen Unfall auf dem Weg ins Sendestudio verkündete….

    Kanns mir nur so erklären, dass Gott so begeistert von Torsten war, dass Er ihn mal eben zu Seiner Hausparty in den Himmel zum Auflegen geholt hat. In diesem Sinne: „Stell mir dort droben ein Bier kalt oder zwei bis ich nachkomme, lieber Torsten!“

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