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Das 12. Lichter Filmfest Frankfurt International findet vom 26. bis 31. März 2019 statt.


Das im Jahr 2008 gegründete Lichter-Filmfest entstand aus der lokalen Filmszene heraus und ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil des (über)regionalen Kulturlebens geworden. Auch das diesjährige Festivalprogramm verbindet Kino und Diskurs miteinander und rückt insbesondere diejenigen Facetten der Filmkunst in den Fokus, die im Kino- und Fernsehalltag oft zu kurz kommen. Neben den regionalen Kurz-und Langfilmwettbewerben, steht das internationale Programm ganz im Zeichen eines jährlich wechselnden Themenschwerpunkts. In diesem Jahr: „Natur“.

Unter den vielen Filmen, die in diesem Jahr zu sehen sein werden, haben mich die folgenden fünf am meisten angesprochen:

WHY ARE WE CREATIVE?

  • 27. März 2019, 18 Uhr, Theater Willy Praml
  • Regie: Hermann Vaske. Spielfilm, BRD 2018, 82 Minuten, OmeU.

Regisseurs Hermann Vaske folgte Architekten, bildenden Künstlern, Modedesignern, Musikern und Schauspielern (u.a. David Lynch, Björk, Marina Abramović, Damien Hirst, Vivienne Westwood) rund um den Globus, um ihnen eine einzige Frage zu stellen: „Why are you creative?“

BELVE FEROCI (WILD BESTS)

  • 28. März 2019, 21.30 Uhr, Tor Art Space.
  • Regie: Franco Prosperi. Mit: Lorraine de Selle, John Aldrich. Spielfilm, ITA 1984, 86 Minuten, OmdU.

Die Handlung des italienischen Horrorstreifens spielt im Frankfurt der 1980er Jahre: Rauschgift gerät ins Grundwasser und die Tiere im Zoo drehen durch. Ich glaube das reicht schon als Beschreibung. Wo ist das Popcorn?

ATLAS

  • 29. März 2019, 18 Uhr, Harmonie.
  • Regie: David Nawrath. Mit: Rainer Bock, Albrecht Schuch. Spielfilm, BRD 2018, 100 Minuten.
  • Anschließender Film-Talk mit David Nawrath (Regisseur), Conny Petzold (Mieter helfen Mietern e.V.) und Beate Huf (Büroleiterin Stadtplanungsdezernat), Moderation: Corinna Budras (F.A.Z.).

Ausgangspunkt für das Regiedebüt von David Nawrath ist ein Altbau in Frankfurt am Main, der entmietet und teuer weiterverkauft werden soll. Allerdings weigert sich der letzte Mieter auszuziehen. In diesem vermutetet der beteiligte Möbelpacker für Zwangsräumungen seinen vor Jahrzehnten im Stich gelassenen Sohn.

DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN

  • 29. März 2019, 18 Uhr, Theater Willy Praml.
  • Regie: Susanne Heinrich. Mit: Marie Rathscheck. Spielfilm, BRD 2019, 80 Minuten.
  • In Anwesenheit der Regisseurin Susanne Heinrich.

Komödie in 14 Episoden um eine Schriftstellerin, die gerade eine Schreibblockade hat und auf der Suche nach einem Schlafplatz ist. In ihren Begegnungen werden u.a. Depressionen, Frauen in Mutterrollen und Selbstoptimierungswahn thematisiert.

FACING THE DRAGON

  • 29. März 2019, 18 Uhr, Kino des Deutschen Filmmuseums.
  • Regie: Sedika Mojadid. Dokumentarfilm, USA 2018, 80 Minuten, OmeU.
  • Anschließender Film-Talk mit Shakila Ebrahimkhil (Protagonistin/Journalistin), Bellinda Bartolucci (Pro Asyl) und Lena Ronte (Rechtsanwältin).

Regisseurin Sedika Mojadidi hat über mehrere Jahre eine erfolgreiche afghanische Journalistin begleitet, die, nachdem das US-Militär das Land verlassen hat und die Taliban wieder vermehrt für Terror sorgen, nach Darmstadt geflohen ist.

Die Festivallocations sind in diesem Jahr: Harmonie Kinos, Mousonturm, Theater Willy Praml, Tor Art Space, Naxoshalle, Pupille, Kino des Deutschen Filmmuseums und Mal Seh’n Kino.

Lichter im Internet: WebsiteTwitterInstagramYouTubeFacebook

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