Gossenpost Nr.1

Das in Zeiten des „Neuen Frankfurt“ von Hans Leistikow entworfene Frankfurter Stadtwappen feiert zur Zeit ein kleines Comeback. Zum einen ist es derzeit in der aktuellen Ausstellung im Museum Angewandte Kunst thematisiert, zum anderen taucht es, in themenspezifisch abgwandelter Form, bei „Gossenpost“, einem ganz neuen Graffiti-Magazin aus Frankfurt auf.

Nach den ersten beiden „Writing Hessisch“- Bändern folgt somit eine weitere Dokumentation zu der in Frankfurt und Region aktiven Graffitiszene, welche sich zwischen Unmengen von Werbeflächen und zunehmender Überwachung weiterhin in Szene zu setzen weiß und sich in Sachen Gestaltungshoheit ein spannendes Duell mit der immer um ein makeloses Image bemühten Stadt Frankfurt liefert.

Die Erstausgabe erscheint voraussichtlich am kommenden Donnerstag, dem 30. Juni 2016, und wird bei Deepend im Ostend und Canpire in Sachsenhausen erhältlich sein. „Gossenpost Nr.1“ umfasst 100 Seiten und ist pickepackevoll mit Aufnahmen zu Tags, Throw-Ups und Bombings, die in den Jahren 2008 bis 2016 entstanden sind. Der vorgesehene Verkauspreis beträgt 14 Euro und die Erstausgabe ist auf 300 Exemplare limitiert.

gossenpost graffiti magazin aus frankfurt vorschau 2
Quelle: Gossenpost
gossenpost graffiti magazin aus frankfurt vorschau 1
Quelle: Gossenpost